Freihandel, Piraterie und Krieg – dreieinig, nicht zu trennen.

Wissen war und ist auch noch heutzutage ein Machtinstrument. Nur nützt es niemanden, wenn es nicht auch umsetzbar ist. Da wir Menschen aber nicht vollkommen sind, ist es auch unser Wissen nicht, das obendrein durch unsere subjektive Wahrnehmung auch nicht objektiv sein kann.

Nichtsdestotrotz gibt es aber welche, die glauben objektiv wahrnehmen zu können, vor allem die Hobby-Wissenschafler oder Doxosophen, die vor allem neoliberales Wissen vertreten ohne Fachwissen zu haben.
Kurzum; Meinungsmacher, die jeden Blödsinn für wahr verkaufen.
Dass das Web davon nur so wimmelt, ist nicht nur qua Anonymität kein Wunder, sondern ist es auch wegen der gewollten Verdummung der Massen. Deren normative Sozialisierung nur den gewünschten angepassten Wiederkäuer hervorbringt. Dass es dadurch nur wenige Menschen gibt, die ihren Verstand gebrauchen, ist zweifellos die logische Folge davon. Dass es mehr männliche Doxosophen gibt, als Weibliche, ist ob ihrer Einbildung der Frau intellektuell überlegen zu sein, auch keine Überraschung. Vor allem dann nicht, wenn dem männlichen Nachwuchs gesagt wird, dass er Mädchen überlegen ist, weil er im Stehen pinkeln kann.

Wenn Väter schon so dämlich sind, kann Söhnchen auch nicht schlauer sein. Und meistens auch nicht werden, weil es in einer fürs ganze Leben wichtigen kognitiven Entwicklungsphase passiert, in der u.a. auch die Filter für die Informationsverarbeitung gebildet werden. Das Gleiche gilt natürlich auch für die Mütter, die ihre Dummheit ihren Töchtern überstülpen.

Wie erfolgreich die Verdummung ist, zeigt sich dann u.a. auch im Konsumverhalten des Nachwuchses. Dass kognitive Prozesse auch für das Marketing relevant sind, ist deswegen wohl selbsterklärend.
Nun hebt Dummheit nicht gerade die Laune in den Himmel.
Damit sie erträglicher wird, dafür sorgt dann nicht nur die Konsumindustrie sondern auch die bestens organisierten Verdummungsinstitutionen von Staat und Kirche qua allerlei Mythen über bspw. Freiheit oder/und individueller Selbstverwirklichung sowie angeblich Gender spezifische Eigenschaften.

Diesen ganzen Schwachsinn bringt das herrschende männlich geprägte Denken hervor, ohne dem es weder das Patriarchat noch den aus demselbigen entstandenen Kapitalismus geben würde. Und natürlich auch nicht dessen Folge, den neofaschistisch neoliberalen Imperialismus. Dass auch der von Männern dominiert wird, versteht sich wohl von selbst, haben doch nur sie die dafür notwendige schwul hegemoniale Erfahrung.
Durch die sich bspw. WTO und IMF “auszeichnen”.
Die beide nur Instrumente des neofaschistisch neoliberalen Imperialismus sind und nicht wie dargestellt Hilfen für alle Länder.

Die vom Größenwahn beherrschten Alphatierchen dieser und anderer einflussreicher global operierender Konzerne planen nun eine neue Weltordnung. In der alles Natürliche maschinell ersetzt werden soll.
Oder anders: Der Mann als alleiniger Schöpfer des Lebens soll endlich wahr werden.
Dass das sowohl den von ihnen erfundenen Gott als auch Frauen als Mütter überflüssig macht, verdeutlicht zweifelsfrei den Größenwahnsinn dieser perversen hirnlosen Affen,
die nur Leben töten aber keins erhalten können.
Ganz zu schweigen davon, Leben tatsächlich zu erschaffen.

Dass es tatsächlich dazu kommen wird, ist folglich auch mehr als fraglich, zerstören sie doch gerade selbst ihre eigene Existenzgrundlage, weil sie offenbar zu dämlich sind,
um zu erkennen, dass ein Planet keine endlosen Ressourcen haben kann.
Im Grunde genommen sind sie schon tot, sie wissen es nur noch nicht.

PS. Neoliberalismus: Dieses Modell orientiert sich am Wirtschaftsliberalismus sowie der Freihandelsidee des 18. und 19. Jahunderts, über die schon Goethe im Faust 2 schrieb: Freihandel, Piraterie und Krieg – dreieinig, nicht zu trennen.
Anscheinend stimmt es doch, dass Männer am häufigsten genetischen Defekte haben. Zumindest zweifellos die Alphatierchen sowie die die Evolution so wie auf dem Pic darstellen.

Keine Frau, keine Mutter! Wie dämlich ist das denn?

Dass das zu der MännerRechtsbewegung sowie zu dessen vor dämlicher Naziideologie triefendem Appendix Maskulismus passt, versteht sich natürlich auch von selbst. Interessant ist allerdings dabei, dass die MännerRechtsbewegung nix mit ihrem Appendix zu tun haben will. Auf ‘nen Nazi Wurmfortsatz stehen die wohl nicht. Auf Frauen offenbar auch nicht. Fragt sich folglich, was die wohl für Väter haben?

Aber hey, die Antwort will ich gar nicht wissen. :D

Über lucia

Anarchistische Feministin: Ein gleichberechtigtes menschenwürdiges Leben in Freiheit, ist für mich nur dann möglich, wenn es nichts mehr gibt, das über andere bestimmen kann.
Dieser Beitrag wurde unter männerwelt abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Freihandel, Piraterie und Krieg – dreieinig, nicht zu trennen.

  1. georgi schreibt:

    Dieser Post ist aber schön!

    Jetzt weiß ich, was Doxosophie bedeutet. Ohne diesen Post würde ich nie von dieser schönen Vokabel gehört haben. Diese Vokabel ist noch schöner als meine eigene Wortschöpfung “Matriarchalismus”, weil sie den Feminismus so treffend charakterisiert. Feministen, Foucaultisten, Verschwörungstheoretisten, Esoteriker sind Doxosophen. So ist das.

    Gegen Doxosophie hilft dann nur noch Kalle: “Praxis sei das Kriterium der Wahrheit.” Doxosophie ist eine Art Metaphysik, also undialektischem Denken.

    Doxosophie, Doxosophie, Doxosophie, …

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.