Vergiftete Männerwelt…

Männliche Ansichten vermitteln seit mindestens 2.000 Jahren nur ihre willkürlich konstruierte Dominanz, die sich aus einem philosophischen und biologischen Mischmasch generiert. Dass es diese einseitige Männerwelt ohne die Weibliche gar nicht geben kann, liegt ihnen seitdem wie eine Tonne Blei im Magen. Da selbst Männer zugeben müssen, dass Blei giftig ist, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als die Vergiftungssymptome zu leugnen.

Allerdings kann keine Rede davon sein, dass sie jemals damit längerfristigen Erfolg hatten. Mit der Zeitspanne der menschlichen Evolution betrachtet, sind ca. 6.000 Jahre nicht mal einen Wimpernschlag lang. Und heutzutage werden in der Tat, die Vergiftungssymptome auch immer sichtbarer. Folglich können sich Menschen mit Verstand nur noch an den Kopf tippen, wenn sie sich die gebetsmühlenartigen Wiederholungen der angeblichen göttlichen wie biologischen Gründe anhören müssen, die die Überlegenheit des Mannes beweisen sollen.

Die Gründe einzeln zu benennen, kann ich mir sparen, denn alleine ihre ständige Wiederholung offenbart den Minderwertigkeitskomplex, der das Hauptsymptom und der Motor desselbigen ist. Dazu gesellen sich noch ihre irrationalen Ängste vor Frauen sowie die Angst, bedingt durch ihr Statusdenken zu versagen. Dass kulminiert heutzutage in der weltweiten Krise der Männer, die Ergebnis ihre Ängste ist und diese natürlich auch noch potenziert.

Ute Scheub hat das u.a. in ihrem Buch “Heldendämmerung” auf den Punkt gebracht: In der Politik spielt Männlichkeit respektive die Krise derselben eine ebenso wichtige Rolle wie die Abhängigkeit von Erdöl und das Schwanken der Aktienkurse. In ihrer Identität verunsicherte Männer neigen zu Aggressivität und Wut; als politische Führer schüren solche Männer Krisen oder zetteln gar Kriege an. Weiterlesen.

Dass immer mehr Wissenschaftlerinnen ( Natalie AngierLuce IrigarayClaudia von WerlhofAnne Wilson Schaef) darauf aufmerksam machen, ist ob der vehement grasierenden männlichen Ängste nicht nur logisch, sondern auch ob der männlichen Dominanz in der Wissenschaft selbsterklärend unabdingbar. Natürlich gibt’s auch Wissenschaftler ( Rolf PohlG. F. MillerTony PorterHeinz-Jürgen VossAndreas Kemper) die das erkannt haben, aber die werden von bspw. Antifeministen als Nestbeschmutzer bzw. als “Lila Pudel” stigmatisiert.

Ein Blick zurück belegt aber zweifelsfrei, dass sich letztendlich das durchsetzt, was den Menschen zum Menschen mit Verstand werden ließ. Die ewig Gestrigen haben sich selbst zum Aussterben verurteilt.
Und das ist gut so.

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Über lucia

Anarchistische Feministin: Ein gleichberechtigtes menschenwürdiges Leben in Freiheit, ist für mich nur dann möglich, wenn es nichts mehr gibt, das über andere bestimmen kann.
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2 Antworten zu Vergiftete Männerwelt…

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