Nein, frau hat es hier nicht mit einem einen persönlichen Korrelation schaffenden reziproken Raum zu tun, sondern bspw. nur mit Texten dieses Blogs, aber ohne Antwort.
Denn die Kommentaroption ist eine reine Alibifunktion. Genauso wie Leserbriefseiten in Zeitungen, die keinen Einfluss auf die von der Redaktion abgesegneten Artikel haben.
Die Einseitigkeit des Schreibens und deren Auswirkungen hat schon Platon moniert.
Das belegen ja auch die Foren der Antike, nur dort wurden Diskurse effizient geführt.
Was ja auch durch die herrschende Lebendigkeit auf heutigen öffentlichen Plätzen leicht nachvollziehbar ist.
Wissen nur über Buchstaben zu vermitteln schaffen auch nicht mal wirklich Bücher. Ohne anschließenden lebendigen Dialog von face to face kann auf das Lesen derselbigen m. E. auch ganz verzichtet werden. Dasselbe gilt auch für Blogs.
Eine Freundin nennt sie bewusste oder unbewusste pornografische Selbstdarstellung.
Und das lässt sich nicht nur auf Pornoseiten sondern auch überall feststellen.
Facebook bspw. macht da auch keine Ausnahme. Es besteht offensichtlich das Bedürfnis, sich hüllenlos zu zeigen. Vielleicht ist es ja auch ein Zeichen dafür, dass die bisherige nur medial behauptete freie Sexualität langsam Wirklichkeit wird? Naja, mal abwarten.


Du hast ja eine sehr lustige Definition von Pornographie. Ich halte Facebook und Co eher für eine spezifische Form der exibitionistischen Onanie… Ich glaube aber auch, dass die Pornographiedefinition nicht unbedingt falsch ist, dazu sollte allerdings Preciados Kontrasexuelles Manifest als Grundlage genommen werden, d.h. die Tastatur ist das Geschlechtsorgan
Dass die Tastatur als Geschlechtsorgan benutzt wird, davon gehe ich zumindest bei Männern aus. Unser einer würde ein Dildo aber sicherlich nicht beim Tippen stören.
Zitat: “Dass die Tastatur als Geschlechtsorgan benutzt wird, davon gehe ich zumindest bei Männern aus.” hahaha
ich glaube ich lag ganz schön daneben, denn wie ich gerade gelernt habe: “Der Garten ist das beliebteste Stück [sic!] von jedem Hausherren.” Quelle
Naja, wer hat denn in einer Großstadt einen Garten? Da bieten sich Autos doch eher an, zumal gerade deutsche Männer ihre Kisten mehr lieben als ihre Frauen.
Außerdem gehören Häuser wie Gärten nicht nur Männern.
Grüner Daumen (sic!). ROFLL
Ist er dann überall grün wie der Gringe?