Die Wahrheit über IQ Tests…

Diese Tests sind die verzweifelten Versuche für Männer um ihre Minderwertigkeitskomplexe zu vertuschen.

Denn ein Test, der durch ÜBEN besser wird, taugt nicht mal dazu,
sich damit den Popo abzuwischen.

Scheiße anstatt Hirn, folgt zwangsläufig -> Scheiße am Finger.

ROFL

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Über lucia

Anarchistische Feministin: Ein gleichberechtigtes menschenwürdiges Leben in Freiheit, ist für mich nur dann möglich, wenn es nichts mehr gibt, das über andere bestimmen kann.
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8 Antworten zu Die Wahrheit über IQ Tests…

  1. Robert schreibt:

    Was bringt dich zu dieser “Erkenntnis”?

    IQ-Tests messen in Ermangelung einer vollstaendigen Definition des Begriffs “Intelligenz” natuerlich nicht perfekt jeden Faktor, den man an Menschen intelligent finden koennte. Aber das Ergebnis von IQ-Tests korreliert sehr deutlich mit der Faehigkeit eines Menschen, bestimmte praktische Aufgaben zu loesen, und mehr kann man auch nicht erwarten.

    Bei den qualitativ hoeherwertigen Tests, die kulturunabhaengig designed sind (allerdings dadurch wieder etwas einseitiger werden, weil sie meist rein grafisch sind, um Einfluesse durch Sprachkenntnisse oder Operatoren bzw. mathematische Bildung auszuschliessen), zweifle ich auch daran, dass man durch Ueben oder z.B. Schulbildung ein besseres Ergebnis erzielen kann.

    Ich weiss ja nicht, welche IQ-Tests du schon gesehen oder gemacht hast, aber schau dir mal Logima Strictica 36, Foritensum, usw. an. Ich waere auf eine konkretere Ansage gespannt, was an diesen Tests schlecht ist, oder was man daran ueben koennte, oder wieso Maenner da bevorteilt sein sollen (sofern ich deine vage Aussage bzgl. Kompensation maennlicher Minderwertigkeitskomplexe richtig ausgelegt habe).

    lg

    • lucia schreibt:

      Die Tests sind untauglich, gerade weil es keine Definition von Intelligenz gibt. Folglich kann nur willkürlich kategorisiert werden. Die Grundlage des Kategorisierens ist der weiße europäische Mann. Der damit nicht nur zum Maßstab wird sondern es werden dadurch auch alle anderen zwangsläufig als minderwertiger eingestuft. Das fängt bei der Frau an und hört bei angeblichen primitiven Kulturen auf.

      Und Fähigkeiten sind keine Kriterien, nur weil sie mit Test-Ergebnissen korrelieren, weil die Beurteilungsgrundlage ja dieselbe ist. Und was bitte schön gibt es, was kulturunabhängig ist? Schon die Vermutung, dass es so was gibt, ist ja kulturabhängig. Ein afrikanischer Buschmann käme gar nicht auf die Idee, dass es IQ Tests gibt. Ganz zu schweigen davon, dass er damit Intelligenz messen könnte.

      Dass soziale Schichten mit schulischen Leistungen korrelieren, pfeifen ja schon die Spatzen von den Dächern. Denn wer Akademiker als Eltern hat, hat zumindest schon mal eine bessere Ausgangsgrundlage als ein Kind von Hilfsarbeitern. Ob es aber tatsächlich zum Vorteil oder Nachteil wird, steht auf der Rückseite der Medaille.

  2. Robert schreibt:

    Das stimmt nicht, denn es gibt sehr wohl eine (bzw. mehrere) Definitionen von Intelligenz, es gibt nur keine _vollstaendige_ Definition von Intelligenz. Da es bekanntlich nichts gibt, was tatsaechlich absolut unanfechtbar vollstaendig definiert ist, erklaert das Fehlen von vollstaendigen Definitionen eine Methode noch lange nicht fuer untauglich.

    Also gehen wir mal von den “unfaireren” Intelligenztests aus, naemlich von denen, bei denen tatsaechlich europaeische Maenner (die Hautfarbe ist nun wirklich voellig irrelevant) besser abschneiden. Das sind die IQ-Tests, deren Aufgabenstellungen die Kenntnis von Symbolen voraussetzen, die man erstmal irgendwo gelernt haben muss, woraus sich auch das Besserabschneiden von Europaeern begruendet, denn diese Symbole lernt man eben hierzulande in der Schule.

    Selbst diese “unfairen” Tests haben innerhalb ihres Bereichs, und vor allem innerhalb unserer Kultur, durchaus eine Aussagekraft, naemlich zumindest im direkten Vergleich zweier Maenner, die aehnliche Vorraussetzungen haben (also beide Europaeer mit Schulbildung, etc.).
    Es laesst sich beispielsweise feststellen, dass diejenigen, die in logisch/mathematischen Aufgabenbereichen deutlich besser abschneiden auch in der praktischen Anwendung bessere Ergebnisse erzielen, d.h. stabilere Hauser konzipieren koennen, bessere Wasserversorgungssysteme, ausfallssicherere Stromversorgungen, usw.

    Da sind also durchaus Faehigkeiten dabei, die eine praktische Relevanz haben, und die erstrebenswert fuer das allgemeine Wohlergehen ist. Und willkuerlicherweise will man vielleicht eben genau das messen.

    Dass es trotzdem ab und zu Ausreisser gibt, wo das IQ-Test-Ergebnis die praktische Leistung nicht erwarten laesst, erklaert noch lange nicht die Methode generell fuer ungueltig, zumal das eben entsprechend selten ist.

    Ich ziehe einmal einen Vergleich zur verschluesselten Botschaften: In der Praxis ist die Methode tauglich, d.h. du wirst einen verschluesselten Text nicht lesen koennen, ohne den passenden Schluessel zu kennen – und das, obwohl viele Methoden sogar bekannte “blinde Stellen” aufweisen (z.B. RSA, wo crypto = klartext ^ pubexp % modulus, und klartext = crypto ^ privexp % modulus, was zu einigen Moeglichkeiten fuehrt, wo crypto = klartext auftritt), wo der zu verschluesselnde Text durch die Verschluesselung identisch bleibt.
    Man koennte jetzt argumentieren, dass die Methode unvollstaendig definiert und untauglich waere, weil sie nicht jeden Text sicher verschluesseln kann, aber in der Praxis ist sie eben fuer die eingeschraenkten Bereiche, wo sie es kann, auf jeden Fall tauglich.

    Nichts auf der Welt ist universell perfekt, es ist immer alles (v.a. alles menschengeschaffene) nur innerhalb bestimmter Grenzen und fuer gewisse Zwecke tauglich. Mehr kann man, wie bereits erwaehnt, nicht erwarten, und das trifft auf IQ-Tests nicht mehr oder weniger zu wie auf Gender-Science. Entweder, man erklaert beide fuer aehnlich tauglich und gueltig, oder man bezeichnet beide wegen ihrer unvollstaendigen Definition fuer untauglich – dann koennen wir aber auch gleich ganz zu denken aufhoeren, weil dann ohnehin nichts Erdachtes mehr irgendeine Aussagekraft hat.

    • lucia schreibt:

      dann koennen wir aber auch gleich ganz zu denken aufhoeren, weil dann ohnehin nichts Erdachtes mehr irgendeine Aussagekraft hat.

      Richtig, denn wie Einstein schon sagte, sind Probleme nicht mit derselben Denkweise lösbar, durch die sie entstanden sind. Ergo, bedarf es zur Lösung zuerst eine neue Denkweise und erst dann kann ein effizienter Diskurs stattfinden, alles andere ist Zeitverschwendung.

      PS. Die weiße Hautfarbe ist nicht völlig irrelevant, sie spielt bspw. in Afrika sehr wohl eine Rolle. Dass sie ein Privileg ist, wurde ihnen während der Kolonialzeit mit so unglaublicher Brutalität beigebracht, sodass sie es heutzutage immer noch glauben.

      • Robert schreibt:

        > Richtig, denn wie Einstein schon sagte,
        > sind Probleme nicht mit derselben Denkweise
        > lösbar, durch die sie entstanden sind.

        Selbst was noch “selbe Denkweisen” sind, und was dann schon eine “andere Denkweise” ist, hat keine eindeutige Definition, und die Grenzen sind zumindest meistens fliessend.

        Aber generell sehe ich jetzt den Zusammenhang mit der Validitaet von IQ-Tests nicht, denn gerade ist es noch darum gegangen, ob diese Hinweise auf bestimmte Arten von Intelligenz geben.
        Gegen das Problem, dass sie das nicht universell perfekt machen, weil wir keine vollstaendige Definition von Intelligenz haben, hilft auch keine andere Denkweise, weil _jede_ Denkweise unvollstaendige Definitionen produziert (da eine Definition der gesamten Realitaet schlicht unmoeglich ist, und ohne einer solchen Definition immer die Moeglichkeit besteht, dass irgendein noch nicht bekannter Faktor andere bereits bekannte Faktoren annulliert).
        Das Problem, dass wir mit unvollstaendigen Definitionen und unvollstaendigen Methoden leben muessen, ist also unabhaengig von der Denkweise unloesbar.

      • lucia schreibt:

        So lange du keine andere Denkweise kennst bzw. benutzt, kannst du das gar nicht beurteilen. Und über Vermutungen zu diskutieren ist wie gesagt reine Zeitverschwendung.

      • Robert schreibt:

        Von anderen Denkweisen zu reden kann man leicht, schlag doch eine andere Denkweise vor, welche Methode man anstatt der bestehenden IQ-Tests anwenden koennte, um die Faehigkeiten eines Menschen, bestimmte Aufgaben zu loesen, zumindest mit einer aehnlich hohen Korrelation aus Methode und tatsaechlich erzielter Leistung messen koennte.

        Sobald du mit einer anderen Denkweise ein gleich gutes oder besseres Ergebnis erzielst, stimme ich dir sofort zu.

        Das einzige, was ich kritisiere, ist schliesslich, dass du staendig irgendetwas als schlecht kritisierst, mit der gleichzeitigen Behauptung, dass man dieses viel besser machen koennte, allerdings
        * weisst du nicht, mit welchen Methoden (bzw. Denkweisen)
        * kennst du niemanden, der/die es erfolgreich getan hat
        * hast du selbst keine bessere Methode anzubieten.

        Wie sollen wir erkennen koennen, ob du dich nur gerne reden hoerst, oder ob wirklich etwas dahintersteckt?

  3. menschelnd schreibt:

    ergänzend zum bisherigen Diskurs;
    1.
    IQ-Tests sind der zahlenmäßige Versuch, menschliches Denken zu kategorisieren,
    dies erfüllt nur den Zweck – Menschen miteinander vergleichen zu wollen,
    der Sinn in DIESEM Zweck erschließt sich mir nicht – er folgt doch nur der männlich-sozialisierten herarchischen Handlungsmotivation

    Warum sollte ich mich vergleichen?

    2.
    Fähigkeit sind nicht mit Intelligenz gleich zusetzen,
    Intelligenz unterstützt die Ausprägung der einen oder anderen Fähigkeit – nicht mehr und nicht weniger
    in jedem Menschen sind sie selben Fähigkeiten angelegt, wir unterscheiden uns lediglich in deren Ausprägung

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