Hegemoniale Bananenrepublik Deutschland…

Betrachtet eine Frau die gesetzliche Regelung der künstlichen Befruchtung in Deutschland, stößt sie zwangsläufig auf die Tatsache, dass Deutschland eine hegemonial männlich dominierte Bananenrepublik ist, die mit restriktiver Willkür alle nicht heteronormativen Ehepaare für künstliche Befruchtung ausschließt.

Pero, passt aber auch zum deutschen Verständnis von Freiheit, nicht war?
Pero, me importa un pepino.😀

Das Sperma des deutschen Michels hat also bspw. im Uterus einer lesbischen Frau nix zu suchen. Restriktive Willkür ist allerdings der beste Nährboden für Illegalität. Aber bei einer künstlichen Befruchtung gleichzeitig daran denken zu müssen, dass der Hammer
der Justiz über einem schwebt, wäre ja auf Deutsch gesagt, auch ein Scheißgefühl.

Darauf kann frau wirklich verzichten und lässt sich bspw. in meinem Geburtsland Spanien während eines angenehmen Urlaubs dort künstlich befruchten. Die spanische Gesetzgebung ist nämlich auf diesem Gebiet viel liberaler als die der Bananenrepublik Deutschland und lässt sogar eine Eizellspende zu. Auch donogene Insemination (die Verwendung von Keimzellen eines Dritten) stellt kein Problem dar, was ja explizit für Lesben wichtig ist.

Aber auch Dänemark bietet sich dafür an. In dem winzigen Land befindet sich sogar die größte Samenbank der Welt. Kurzum: Den deutschen Michel kann frau getrost vergessen, der taugt sowieso nicht ob seiner Mentalität als Spermaspender. Zumal frau auch übers Internet in Dänemark fündig werden kann.

Über lucia

Anarchistische Feministin: Ein gleichberechtigtes menschenwürdiges Leben in Freiheit, ist für mich nur dann möglich, wenn es nichts mehr gibt, das über andere bestimmen kann.
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