„Männer vom Aussterben bedroht“

Gerade entdeckt: Das Video bei Arte+7 😀

Der Film „Männer vom Aussterben bedroht“ als Podcast. ca. 53 Minuten.


oder downloadable – rechte Maustaste – Ziel speichern unter:
01 – arte – männer ca. 50 Mb.

Eins der m. E. interessantesten Statements in dem Film ist, – dass am Anfang alle Embryonen weiblich sind – kommt schon ab der 9. Minute. Dass männliche Embryonen erst zwischen der 4. und 8. Woche durch eine Hormondusche entstehen, das belegen auch wissenschaftlich fundierte Studien die u.a. auch Grundlage des 1989 erschienen Buchs „Brain Sex“ von Anne Moir und David Jessel sind. Die obendrein wie im Film auch erwähnen, dass Forschern Geld gestrichen wurde oder dass Forschungen im Nirvana verschwanden, wenn sie diversen Lobbyisten nicht in den Kram passten. Was wahr ist, darf nicht wahr sein, weil…., ist nach wie vor auch das Motto profitsüchtiger Chemie-Konzerne, denen die Gesundheit von Mensch und Tier scheißegal ist sowie kirchlicher Dogmatiker á la Vatikan. Der Papst würde ja höchstwahrscheinlich ob der Tatsache, dass aus dem Weiblichen erst das Männliche entsteht, auch depressiv werden. Wenn frau dann noch berücksichtigt, dass an den schwachsinnigen Bibelquatsch auch noch weltweit ca. 2 Milliarden Menschen glauben, dann braucht sich frau auch nicht darüber wundern, dass diese Tatsache noch immer nicht im Volk angekommen ist.

Ich habe vorhin mal nach der Entwicklung von Embryonen im Web gesucht und habe nicht eine Site gefunden, auf der erwähnt wurde, dass zuerst alle Embryonen weiblich sind. Offensichtlich passt das der hegemonialen Sackgenossenschaft generell nicht, weil es sie wohl an ihre Minderwertigkeitskomplexe erinnert.
Mal ehrlich, egal um was es geht: Wichser bleiben Wichser.

Aber scheiß auf die Wichser, die nix begreifen wollen, viel interessanter ist, ob überhaupt und wenn ja, wie die Evolution darauf reagieren wird. Und dadurch bekommt auch die Feststellung „Ein Mann zu sein, ist der häufigste genetische Defekt in der Natur“ v. Prof. Jens Reich eine ganz andere Dimension. Da der Ursprung weiblich ist, wäre die Selbstbefruchtung wohl die „einfachste“ und effektivste Lösung. Ob die Evolution die Gene von uns Frauen tatsächlich so mutieren lassen könnte, kann ich allerdings nicht beurteilen.

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Über lucia

Anarchistische Feministin: Ein gleichberechtigtes menschenwürdiges Leben in Freiheit, ist für mich nur dann möglich, wenn es nichts mehr gibt, das über andere bestimmen kann.
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4 Antworten zu „Männer vom Aussterben bedroht“

  1. Angelika schreibt:

    ich habe auf die schnelle das hier gefunden :
    http://www.gender.org.uk/about/04embryo/44_cncp.htm

  2. Angelika schreibt:

    gerne 🙂

    da steht ja u.a.
    „At eight weeks most of the features of the adult are visible, when it is referred to as a fetus. During the first few weeks, it is neither male nor female. However, a small group of cells, called the „indifferent gonads“ begin to form, that are capable of becoming ovaries or testicles. At the same time, other internal features of both sexes develop, the Mullerian (female) ducts and the Wolffian (male) ducts.“

    aha : „indifferente gonaden“
    das ist ja (mE selbsterklärend) ein schwieriges forschungsgebiet.
    mal schauen wie lange es dauern wird, bis „wir“ genaueres wissen (oder ob’s das war von wg. „indifferente gonaden“).
    ich war allerdings unabhängig davon bereits bisher davon ausgegangen, dass ein embryo erstmal „generell weiblich“ ist (muss mein naturwissenschaftlicher hintergrund sein 😉
    den arte-bericht habe ich bisher teilweise gesehen, werde es mir asap „in ruhe“ ansehen/reflektieren.

    • lucia schreibt:

      Okay, ich habe es wohl ungenau formuliert, das Weibliche bezieht sich in den ersten Wochen des Embryos nicht aufs Geschlecht sondern aufs Gehirn.

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