Heute Mittag…. Feminismus?

So weiter geht’s und zwar wie der Titel schon aussagt mit dem Feminismus, den es für mich an sich nicht gibt. Es gibt viele Frauen, die ihre Situation in der von Männern dominierten Gesellschaft unerträglich finden. Diese Situation haben wir ja eigentlich auch mit allen Frauen gemeinsam. Aber diese Gemeinsamkeit bedeutet eben noch lange nicht, dass alle dieselben ja nicht mal die gleichen Ansichten darüber haben.

So weit mir bekannt, hat jede Frau darüber ihre eigenen Ansichten und genau das ist für mich der ausschlaggebende positive Unterschied gegenüber den Weltanschauungen, die sich über Manifeste definieren. Der außerdem die Selbstverwirklichung eines unverwechselbaren Individuums widerspiegeln kann, das ja bei den meisten eh nur aus Lippenbekenntnissen besteht.

Die Betonung liegt auf kann, weil das unverwechselbare Individuum für mich bspw. bei den bloggenden Mainstreamfeministinnen (bspw. Mädchenmannschaft) nicht erkennbar ist. Das Web ist eben nicht nur Spiegelbild der Realität, sondern auch eine Theaterbühne, auf der sich auch der Realität nicht entsprechend präsentiert wird. Dass das keinen Sinn macht, ist aber nicht mein Problem.

Es gibt auch Frauen im Web, die für mich sowohl authentisch als auch intelligent sind, die aber trotzdem für mich nicht nachvollziehbare Ansichten bloggen. Dazu gehört leider auch Antje Schrupp, deren Blog ich gerne gelesen habe. Aber ihre, ich nenne sie mal religiös feministischen Ansichten, verstehe ich nicht nur einfach nicht sondern ich verstehe vor allem nicht, dass sich so eine intelligente Frau von dem von Männern erfundenen christlichen Schwachsinn beeinflussen lässt.

Das liegt aber nicht an meinem Atheismus, sondern daran, dass das ins Metaphysische projizierte Patriarchat ja dem Irdischen entspricht. Und genau das irdische Patriarchat ist ja u. a. auch für sie die Ursache der herrschenden Frauenfeindlichkeit.
Also dieses Paradox verstehe, wer will.

Fortsetzung folgt.

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Über lucia

Anarchistische Feministin: Ein gleichberechtigtes menschenwürdiges Leben in Freiheit, ist für mich nur dann möglich, wenn es nichts mehr gibt, das über andere bestimmen kann.
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