Heute Nacht … Die Herrschaft der Männer neigt sich dem Ende zu.

Eine Entwicklung, die in der Tat hochexplosiv war und ist, denn es besteht nach wie vor weder die Einsicht, dass die gesellschaftliche Stellung nicht davon abhängig sein kann, was sich zwischen den Beinen befindet noch zeichnet sich ein freiwilliger Machtverzicht ab.

Dieser hochexplosive Zustand wird einerseits noch dadurch verschärft, dass alles vom wirtschaftlichen Wachstum abhängig ist, bleibt der nämlich aus, dann schnellen nicht nur die Arbeitslosenzahlen in die Höhe sondern mangels finanzieller Mittel bricht auch das Konsumkonstrukt in sich zusammen.
Andererseits kommt es auch durch den rücksichtlosen Raubbau von nicht erneuerbaren Ressourcen unausweichlich zur selben Situation.

Das sind keine neuen Erkenntnisse sondern ist schon seit Langem bekannt.
Stellt sich wohl automatisch die Frage, warum das immer noch ignoriert wird. Liegt es wirklich nur an der jeweiligen Sozialisierung, dem Status- und Machtdenken sowie an Profitgier? Könnte es nicht auch an vererbten Glaubenssätzen (damit meine ich keine Religiösen) sowie Verhaltensweisen liegen, die die nötigen Einsichten behindern oder sogar gänzlich unmöglich machen?

Wohl jeder kennt ja die Starrköpfigkeit von Fundamentalisten, die gegen jedes Argument resistent sind. Vor allem dann, wenn sie einer gleich gesinnten Gemeinschaft angehören. Vielleicht braucht es auch Trigger dafür, damit latent vorhandene reaktionäre Glaubenssätze sowie Verhaltensweisen aktiv werden. Zumal noch vieles über die ablaufenden Prozesse in unserem Gehirn unbekannt ist.

Wir reden bspw. viel über Bewusstsein. Aber wir wissen weder, wo es im Gehirn lokalisiert ist, noch wie es überhaupt entsteht, darüber streiten sich verschiedene Wissenschaften schon Ewigkeiten. Okay so weit, so gut.

Da Bewusstsein untrennbar mit unserem Denken verbunden ist, so ist es auch folglich untrennbar mit dem gesellschaftlichen Konstrukt verbunden.

Boah, ich muss aufhören, mir kommt das, was ich gerade geschrieben habe ziemlich verworren vor.

Also: Wie auch immer sich das konstruiert, so wird m.E. trotzdem schon offensichtlich, dass gerade die feministischen Strategien die mit dem System partizipieren, um so die Gleichstellung der Frau zu erreichen, kontraproduktiv sind, weil das auf Ungleichheit basierende System gar keine Gleichstellung der Frau zu lassen kann.

Motz motz motz – kotz – Endööö – puh 😛

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Über lucia

Anarchistische Feministin: Ein gleichberechtigtes menschenwürdiges Leben in Freiheit, ist für mich nur dann möglich, wenn es nichts mehr gibt, das über andere bestimmen kann.
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