Opiat Religion.

Nachweise gibt es nicht, denn sonst mault wieder GidF und auch ansonsten laber ich nicht nur über Religion. Leider fiel mir für alles kein passender Titel ein. 😦

Ich beziehe mich nur auf das Christentum, weil auch nur das für den westlichen Kulturkreis relevant ist. Wie der Titel wohl schon vermuten lässt, halte ich nichts von Religionen und im Besonderen nichts vom Christentum. Einerseits, weil ich Atheistin bin, andererseits, weil sich auch eine Religion nur an dem messen lassen kann, wie sie gelebt wird und nicht an dem Inhalt der sogenannten „Heiligen Schriften“.

Dass die Bibel aber eine Sammlung von Perversitäten ist, das haben ihre hirnlosen Dichter freundlicherweise übersehen. Nach der Aussage des verstorbenen Papstes Johannes Paul ll, müssen zumindest Katholiken die Bibel wortwörtlich als das Wort Gottes verstehn. Damit werden sie nicht nur durch ein auserwähltes Volk zu Rassisten sondern müssen auch die blutigste Verbreitung einer Religion, Diskriminierung der Frau, Vergewaltigungen von Töchtern durch ihre Väter, von Ehefrauen durch ihre Ehemänner sowie generell von Mädchen und Frauen als Wille Gottes akzeptieren.

Und wenn frau die heutigen Ereignisse betrachtet, dann sind es keine Vermutungen, dass diese sowohl Menschen als auch im Speziellen frauenverachtende Religion nach wie vor starken Einfluss hat. Das wird natürlich kein Christ zugeben, sind doch solche Perversitäten für einen Christen undenkbar. Aber genauso undenkbar ist, dass alle 300.000 missbrauchten Kinder in Deutschland von nicht christlichen Familienangehörigen geschändet wurden. Und die ca. 190.000 Mädchen und Frauen sind wohl auch nicht nur von ungläubigen Ausländern vergewaltigt worden. Umso unverständlicher ist es, dass gerade Frauen in diesem perversen von Männern erfundenen Glauben ein weibliches Christentum entdeckt haben wollen.

Wie frau auf diese Idee kommen kann, erschließt sich mir nicht. Und schon gar nicht, wenn sie sich auch noch als Feministinnen präsentieren. Zumal der christliche Gott dem Arschloch Mann 1:1 entspricht, den frau tagtäglich treffen kann. Entweder treffen sie die nicht, was ich mir aber ob der Masse nicht vorstellen kann, oder sie sind so benebelt, dass sie die nicht wahrnehmen können. Dass Opiumsüchtige den Bezug zur Realität verlieren, ist ja bekannt und ist wohl auch der Grund für ihre absurden Ideen. Des Menschen Wille soll ja sein Himmelreich sein, also belasse ich es ihnen, schließlich muss ich ja solchen Mist nicht glauben.

Und ich muss auch den Schwachsinn der Erschaffung des Menschen durch einen männlichen Gott nicht glauben, zumal er erfunden ist und obendrein der Ursprung allen Lebens nur weiblich sein kann. Das haben schon die vor tausenden von Jahren lebenden Menschen gewusst, und das wurde heutzutage u.a. auch von Neurologen wieder bestätigt. Jeder Fötus hat zuerst ein weibliches Gehirn, und erst durch eine Hormondusche kann ab der 4. Woche ein Männliches entstehen. Das erklärt auch, warum das Y-Chromosom ein Wackelkandidat ist. Insgesamt liegen auf dem Y-Chromosom nämlich nur einige dutzend Gene: für die Körpergröße, für die Spermienbildung, ein hodenspezifischer Faktor und das Männlichkeitsgen. Auf dem X-Chromosom dagegen liegen zwischen 3500 und 6000 einzelne Erbinformationen, die zum Teil die Gehirnentwicklung steuern.
Und davon haben wir bekanntlich XX. 😀

Dass es Männer überhaupt gibt, dafür hat die Evolution gesorgt, indem sie uns Menschen sexuelle Reproduktion verpasst hat. Das ist aber kein Garant dafür, dass es immer so bleibt. Bei einem kaum bekannten Fisch verwandelt sich nämlich ein Weibchen nach dem Tod eines Männchen in ein Männchen. Dagegen kann sich ein Männchen nicht in ein Weibchen verwandeln. Das lässt sich zwar nicht auf uns übertragen, zeigt aber zweifellos, dass der Ursprung allen Lebens weiblich ist.

So Schluss damit, sonst fällt mir noch mehr dazu ein, warum heutzutage Männer nur noch für die Reproduktion nötig sind. „Sexuelle“ habe ich absichtlich nicht geschrieben, weil es ja mittlerweile viele Samenbanken gibt. Hihi.

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Über lucia

Anarchistische Feministin: Ein gleichberechtigtes menschenwürdiges Leben in Freiheit, ist für mich nur dann möglich, wenn es nichts mehr gibt, das über andere bestimmen kann.
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5 Antworten zu Opiat Religion.

  1. Robert schreibt:

    Wenn der Glaube kein Glaube waere, sondern ein Wissen oder Denken, dann gaebe es die Kirche gar nicht mehr. Alle Argumentationen dafuer, dass alles Existierende durch einen Gott geschaffen wurde, fuehren mehr Probleme in die Entstehungsgeschichte ein, als sie an Loesungen anbieten.

    Da gibt es z.B. das Argument, dass so etwas Komplexes wie das menschliche Leben nicht von selbst entstanden sein koennte. Womit sich allerdings die Frage stellt, wie ein noch komplexerer Gott entstanden sein soll (bzw. das rekursive Problem „who created the creator“).
    Dann wird oft das Gegenargument genannt, Gott sei nicht entstanden, sondern immer schon existent gewesen. Wenn das moeglich waere, laesst sich daraus schliessen, dass genausogut auch alles andere Existierende immer schon existent gewesen sein koennte.

    Oder die Behauptung der Allmaechtigkeit, die schon durch das einfache Paradoxon, ob ein allmaechtiger Gott ein Objekt erschaffen koennte, das so schwer ist, dass es von ihm nicht mehr gehoben werden kann, in einen Widerspruch gefuehrt wird.

    Jedes konsequente Durchdenken der christlichen Argumente fuer die Existenz eines allmaechtigen, guetigen Gottes fuehrt zu Widerspruechen. Somit liefert das Christentum eigentlich selbst die logischen Schluesse, die zum Atheismus fuehren.

    • lucia schreibt:

      Somit liefert das Christentum eigentlich selbst die logischen Schluesse, die zum Atheismus fuehren.

      Ja genau, aber das erreichen auch alle anderen Religionen, die ja nicht zufällig die Erlösung und somit ihre Bestätigung nach dem Tod verlegt haben. Eine eigentlich leicht durchschaubare Rhetorik, deren Unsinn aber nicht erkannt wird, weil er nicht erkannt werden will.

  2. Robert schreibt:

    Einzeller entstehen vermutlich auf Basis von chemischen Prozessen, durch gluecklichen Zufall, unter guenstigen Umstaenden, Energieeinwirkung und soviel Zeit, dass es zum gluecklichen Zufall ueberhaupt kommen kann.

    Die Molekuele, die eine Zellwand formen, formieren sich rein auf Basis chemischer Prozesse unter bestimmten Voraussetzungen selbst so, dass schon ein paar einfache Grundlagen fuer die Entstehung eines Einzellers gegeben sind. Das ist im Labor relativ leicht nachstellbar. Ich bin weder Biologe noch Chemiker, und habe das auch nur erklaert bekommen, daher kann ich es nicht praeziser wiedergeben. Frag am Besten jemanden mit abgeschlossenem Biologie- und Chemiestudium bezueglich der Details.

  3. lucia schreibt:

    @Robert:
    Ich kenne niemanden, der das machen könnte. Wer es unbedingt wissen will, kann ja auch googeln. 🙂

  4. Kaschmirdecken schreibt:

    Naja ich verstehe alle Religionen nicht. Alles argumentativ schwer zu rechtfertigen…

Kommentare sind geschlossen.