Obskure Wertungen

Der taz online Artikel – Uralter Hitchcock-Film entdeckt / Wertvoller Fund in Neuseeland – hat mich an das Phänomen erinnert, dass irgendein Objekt, sei es ein Gemälde, sei es ein Musikstück oder Film, sei es ein sogenanntes Sammlerstück oder was auch immer,
als wertvoller als andere bewertet wird.

Bspw. ist die Blaue Mauritius Briefmarke Millionen wert, obwohl sie nur ein Stück Papier ist. Picassos Bilder sind ähnlich teuer, nur weil er angeblich ein genialer Maler war. Die Anwendung willkürlicher Kriterien erinnert mich nicht nur an kapitalistischen Schwachsinn sondern auch an psychisch gestörte Menschen, die wenig oder gar kein Selbstwertgefühl haben und sich mit der angeblichen Genialität anderer oder/und mit dem Besitz seltener Objekte mit willkürlich hochgejubelten Preisen selbst aufwerten.

Das passt zur angebeteten Maxime – mehr Schein als Sein – wie Arsch auf Eimer.
Und dass auffallend mehr Männer als genial bezeichnet werden, als Frauen, passt auch dazu. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. 🙂
Ärsche gibt es wohl mehr als passende Eimer, sollte jemand so einen übrig haben,
kann mir eine Mail schreiben. Ich kenne nämlich rein zufällig noch männliche Ärsche,
die noch keinen haben. 😀

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Über lucia

Anarchistische Feministin: Ein gleichberechtigtes menschenwürdiges Leben in Freiheit, ist für mich nur dann möglich, wenn es nichts mehr gibt, das über andere bestimmen kann.
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