Die Krux mit den Privilegien.

Privilegien resultieren aus keinem Naturgesetz und müssen folglich vergeben werden.
Das bestätigen auch die Erfinder des Christentums in der Bibel. Sie waren allerdings
nicht die Ersten, und wärmten eigentlich nur den kalten Café auf, den andere schon
ca. 4000 Jahre vor ihnen gekocht hatten. Etwas abkupfern ist schließlich einfacher,
als sich Eigenes auszudenken.

Dass sie dabei trotzdem Fehler machten, lag an ihrer wohl schon fortgeschrittenen Demenz. Denn warum sonst, haben sie die Schöpfung des Menschen gleich zweimal erfunden? Warum auch immer, jedenfalls verpassten sie dem Mann das Privileg des zuerst Erfundenen und obendrein das Privileg des Rippenspenders. Aus derselbigen erfanden sie dann die Frau. Neu fehlt da, weil es beide schon lange vor ihrer Erfindung gegeben hat.
Ein weiterer Fehler, der wohl auch in ihrer fortgeschrittenen Demenz zu verorten ist.
Nun ja, Männer sind wohl auch schon in dieser Zeit früher gestorben als Frauen.

Ein paar Seiten weiter, verpassen sie qua ihres erfundenen Gottes dem tatsächlich schon existierenden jüdischen Volk das Privileg, das auserwählte Volk desselbigen zu sein.
Ein äußerst fragwürdiges Privileg – ist es doch Rassismus in seiner reinsten Form.
Ihnen war wohl auch schon sexistische Diskriminierung bei ihrer Erfindung der Frau bekannt, folglich ist es kein Wunder, dass sich dieselbige wie ein roter Faden durch den Rest ihres dementen Männlichkeitsepos zieht. Der, kaum fassbar, auch noch heutzutage für ca. 2 Milliarden Menschen Grundlage ihres Glaubens ist.

Ich zitiere jetzt aber nicht schon wieder Einsteins Aussage über Dummheit und Universum, obwohl es eigentlich bei 2 Milliarden angebracht wäre.
Aber ich hab halt auch keine Lust, mich immer wieder zu wiederholen. 😉

Am Anfang schrieb ich, dass Privilegien vergeben werden müssen. Das muss ich jetzt revidieren, weil nämlich die sogenannte „Weiße Rasse“ (a.k.a. Europäer) dieses Privileg von den Juden geklaut hat. Dass sie sich dabei auch Rassismus eingehandelt haben interessiert sie nicht, obwohl sie den in ihrer Menschenrechtsdeklaration aufs Schärfste verurteilen. Aber die von ihnen verurteilten Menschrechtsverletzungen sind für sie keine, wenn ihr faschistisch imperialistischer Neo-Liberalismus dadurch profitieren kann.

Demzufolge ist das Privileg „Weiße Rasse“ schon versaut, und folglich auch alle die von ihm abgeleiteten Privilegien. Nun ist es egal, welches sich davon jemand an seine Backe heftet oder heften lässt. Der oder diejenige verstößt dadurch auch gegen die Menschenrechts- deklaration. Und zwar ist es dabei egal, ob es denjenigen bewusst ist oder nicht.
Denn Letzteres ist nichts anderes als Duldung der Verstöße.

Dem Privileg Privateigentum folgt auf dem Fuße die Armut anderer. Nichts entsteht durch nichts, folglich trifft diese Kausalität auch auf alle anderen Privilegien zu. Dass diese Tatsache mit unzähligen Argumenten geleugnet wird, kann über dieselbige trotzdem nicht hinwegtäuschen, zumal sie nichts anderes als nichts aussagende Lippenbekenntnisse der Privilegierten sind, denn ansonsten könnten sie ja auf ihre Privilegien freiwillig verzichten.

Und das passiert so gut wie nie. Dazu fällt mir nur noch Heuchelei ein, die ohne Wenn und Aber auch als ein Privileg von Privilegierten bezeichnet werden kann.

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Über lucia

Anarchistische Feministin: Ein gleichberechtigtes menschenwürdiges Leben in Freiheit, ist für mich nur dann möglich, wenn es nichts mehr gibt, das über andere bestimmen kann.
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