Der Pöbel

sowieso aber auch die meisten Akademiker sind mittlerweile so verdummt worden, sodass sie schon nicht mehr begreifen können, dass sie nicht nur verantwortlich sind, für das, was sie tun, sie sind auch verantwortlich für das, was sie nicht tun.

Beispiele spar ich mir, das Web, die Medien triefen nur so von denselbigen.

Über lucia

Anarchistische Feministin: Ein gleichberechtigtes menschenwürdiges Leben in Freiheit, ist für mich nur dann möglich, wenn es nichts mehr gibt, das über andere bestimmen kann.
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2 Antworten zu Der Pöbel

  1. Robert schreibt:

    Dass Schaeden, die durch menschliches Zutun angerichtet werden, als schwerwiegender bewertet werden als Schaeden, die durch menschliche Unterlassung passieren, liegt an einer als „Omission bias“ bezeichneten Fehlwahrnehmung.
    Ich persoenlich vermute, dass das unter anderem daran liegt, dass es dem Geist leichter faellt eine Aktion in Zusammenhang mit einer Wirkung zu stellen, als zu erkennen, dass es moegliche Aktionen gegeben haette, die eine ohne Aktion zustandegekommene Wirkung verhindert haetten. Die zweite Aufgabe ist vermutlich in den meisten Faellen komplexer.

    • lucia schreibt:

      a) dass es dem Geist leichter faellt eine Aktion in Zusammenhang mit einer Wirkung zu stellen, als zu erkennen, dass es moegliche Aktionen gegeben haette, die eine ohne Aktion zustandegekommene Wirkung verhindert haetten. b) Die zweite Aufgabe ist vermutlich in den meisten Faellen komplexer.

      a) Dem Geist an sich wohl kaum. Die herrschende Wegschaumentalität entstanden aus Bequemlichkeit und Gleichgültigkeit ist wohl eher die Ursache.

      b) Die Komplexität kommt er erst nach der einfachen Start-Formel – „Das Private ist politisch“ – und dagegen wehren sich die Leute mit Händen und Füßen, weil sie sonst ihre fetten Konsumärsche aus ihren dick gepolsterten TV-Sesseln hieven müssten.

      Werden die ihnen unter ihren Ärschen weggezogen, dann stehen sie nicht etwa auf, nein, sie bleiben einfach so lange in ihrer Scheiße sitzen, bis sie nix mehr zu fressen haben.

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