Vergewaltigung meets Prostitution…

(Hinweis: Ich benutze weder prostituieren, noch Hure, noch ficken im sexuellen Sinne, noch Vergewaltigung im Sinne sexueller Gewalt, außerdem beziehe ich mich nur auf die westliche Kultur, bzw. ihres Ursprungs)

Um gleich Tacheles zu reden: Für mich sind sowohl die meisten Männer als auch die meisten Frauen mittlerweile willige Huren für die hegemonialen Männerbünde, die das gesellschaftliche System seit mindestens 2.500 beherrschen.

Ficken lassen sie sich qua Privilegien, Privateigentum und Konsumindustrie. Solche willigen Huren fallen aber nicht vom Himmel, durch nichts entsteht nichts. Dafür bedarf es schon ausgeklügelter Manipulationen die dann qua Vergewaltigung des Geistes, der Psyche, der Sexualität angewand wurden und nach wie vor auch noch werden. Funktionierte es trotzdem nicht, wurde und wird es qua Gewalt durchgesetzt.

Potenzielle Gegner wurden und werden entweder eingekerkert oder ermordet. Den menschenverachtenden hegemonialen Männerbünden ist das Wohlergehen der einzelnen Hure gleichgültig. Ihre Macht wird mit einer Vielzahl obskurer Mythen erhalten und legitimiert. Folglich sind Menschenrechtskonventionen nicht das Papier wert auf das sie gedruckt wurden. Sie sind nur Mittel zum Zweck, den Huren ihr Hurendasein zu verschleiern; damit diese Vergewaltigungen überhaupt möglich sind.

Dass dieser Kack-Scheiß schon mindestens vor 2.500 Jahren begonnen hat, habe ich schon erwähnt. Das erscheint kaum glaubhaft und erzwingt regelrecht die Frage, wie war das möglich? Einerseits durch das von mir schon erwähnte von Philosophen und Wissenschaftlern erschaffene und legitimierte Konstrukt männlicher Dominanz, um damit eine maskuline Kontrolle über Frauen, besitzloser Männer, Kindern, Land und Ressourcen zu sichern.

Andererseits durch die mittlerweile freiwillige Bereitschaft der Huren sich ficken zu lassen. Denn ein Diktator ohne Volk ist schlicht und ergreifend ein Ding der Unmöglichkeit.

Ein simpler Satz, den ich mit der folgenden Erkenntnis von Friedrich Engels ergänze:

Er kam aufgrund seiner ethnologischen Studien in seinem Werk „Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates“ zu dem Ergebnis, dass das Matriarchat die ursprüngliche, weltweit verbreitete Form des menschlichen Zusammenlebens gewesen sei. Der Übergang zum Patriarchat war demnach die erste große Umwälzung in der Geschichte der Menschheit und gleichzeitig die historische Niederlage des weiblichen Geschlechts.

Ursache für den Übergang zum Patriarchat war nach Engels das aufkommende Privateigentum, wodurch die Männer ein Interesse daran hatten, ihr Eigentum an ihre biologischen Nachkommen zu vererben. Das war Engels zufolge nur möglich, wenn die Sexualität der Frauen beschränkt und kontrolliert wird. Diesem Zweck diente die patriarchale monogame Ehe, die Engels als Unterdrückungsinstrument für die Frau bezeichnete.

Engels glaubte also, dass der Übergang von Matriarchat zum Patriarchat friedlich erfolgte. August Bebel glaubte dagegen, dass die gesellschaftliche Veränderung mit Gewalt erzwungen wurde. Weil die Amazonensagen seiner Meinung nach auf den massiven Widerstand der Frauen gegen ihre Entrechtung hindeuten. Da auch noch heutzutage in männlich dominierten Gesellschaften brutale Gewalt gegen Frauen angewendet wird,
kann frau sich Bebel nur anschließen.

Ein weiteres Indiz dafür, ist das Festhalten an der erfundenen Vaterrolle, zumal sie nur den Zweck haben kann, die willkürliche männliche Dominanz aufrechtzuerhalten, denn die Wichtigkeit der Erbfolge besteht heutzutage bestenfalls nur noch beim Geldadel.
Nur alte Milliardäre heiraten evtl. eine „junge schöne“ Frau, die nicht zum Geldadel gehört, ansonsten heiratet Geld Geld und keinen Penner.

Ich wage zu behaupten, dass dieser erfundenen Vaterrolle auch einer gewissen Lächerlichkeit nicht entbehrt. Und zwar deswegen, weil die werdende Mutter dem Mann erst mal sagen muss, dass er Vater wird. Die oft behauptete emotionale Verbindung des Erzeuges mit dem ungeborenen Kind ist nämlich nichts weiter als Wunschdenken. Wohl ein mutiertes Erbe von seinen damaligen Sackgenossen, die Frauen grundsätzlich misstrauten.

Leckereien für die Ärsche der Huren:

Die verfügbare Menge resultiert aus der Menge von Privilegien und Privateigentum einerseits, andererseits pusten ihnen Mythen welche in den Allerwertesten. Dass die geliebte Freiheit nur ein Mythos ist, müsste eigentlich dem naivsten Zeitgenossen nur durch die Existenz des Polizei- und Überwachungsaperrats auffallen.
Die Krux; er müsste hin anstatt wegschauen.
Das Kreuz ist so riesig, sodass alle anderen mythischen Leckereien auch drauf genagelt sind. Sei es die einmalige Individualität, die sich dadurch auszeichnet, dass alle mehr oder weniger dasselbe denken, sich ohne zu murren von der Bekleidungsindustrie mit millionenfach hergestellten Klamotten einkleiden lassen. Sei es die selbstbestimmte sexuelle Orientierung, die ja durch die herrschende Heterosexualität überhaupt erst ermöglicht wird und natürlich auch von allen akzeptiert wird. *hust*

Sei es die Unabhängigkeit von Geld und Banken, Wasser, Gas, Erdöl- und Strommonopolisten, der Lebensmittelindustrie, den Chemiekonzernen (Pille, künstliche Hormone etc.), der Technik im Alllegemeinen und nicht zuletzt von den Göttern in Weiß, die ob ihres Statusdenkens und Profitgeilheit Patienten nicht heilen, obwohl sie es könnten. Und das, obwohl in den Industriestaaten die Erkrankungen der Huren schier explodieren. Aber wie sagte ich doch schon mal weiter oben: Den menschenverachtenden hegemonialen Männerbünden ist das Wohlergehen der einzelnen Hure gleichgültig.

Bliebe als Fazit: Wenn sich Huren ficken lassen, um möglichst viele Privilegien und Privateigentum GELIEHEN zu bekommen, dann sind sie es selbst schuld und sollten vielleicht mal daran denken, dass sie auch für das verantwortlich sind, was sie nicht tun.

Dass sie daran denken sollten, wird wohl auch so lange Wunschdenken bleiben, bis die ganze Kacke zusammenbricht. Ob denen dann noch auffällt, dass sie sich zu lange prostituiert haben?

The answer my friend is blowing in the wind.

Veröffentlicht 1963 heute ist 2011fickt euch

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Über lucia

Anarchistische Feministin: Ein gleichberechtigtes menschenwürdiges Leben in Freiheit, ist für mich nur dann möglich, wenn es nichts mehr gibt, das über andere bestimmen kann.
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Eine Antwort zu Vergewaltigung meets Prostitution…

  1. menschelnd schreibt:

    interessante Metapher!
    sie regt nicht nur an, über deine inhaltlichen Aussagen nachzudenken – sondern eben auch über den Zusammenhang/ die Assoziation, welche durch die Metapher selbst be-/entsteht.

    empfinde ich als gut gelungenes – (auch Stil-)Mittel und bringt ergänzend mit deiner pointierten Sprache Klarheit = Verständlichkeit

    gefällt mir gut!

    aus dem Inhalt will ich bestärkend herausziehen, dass auch ich die Trennung/ Unterscheidung Mann/ Frau bzw. männlich/weiblich geprägt zu eingeschränkt empfinde.
    In einer allgemeinen Beschreibung – gemäß ihrer Verbreitung ist sie weiterhin zutreffend verwendbar,
    für die differenzierte Analyse bzw. die motivierende Anregung zum selbstreflektierenden Denken ist die hier (und auch schon vorrangegangen Beiträgen) auf den Punkt gebrachte Darstellung, die geeignetere.

    Ich denke hierbei auch immer die Menschen mit, welche sich (biologisch oder sozialisiert) zwischen Mann und Frau befinden – und ebenso den beschriebenen abhängig-machenden Einflüssen unterliegen.

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