Männer vs. Matriarchat…

Dass es überhaupt keine Matriarchate gegeben hat, wurde logischerweise am vehementesten von Männern behauptet. Dieses Leugnen wurde im Laufe der Zeit durch wissenschaftlich fundierte Nachweise ihrer Existenz obsolet. Da es aber auch noch heute matrilineare Gemeinschaften gibt, ging den Leugnern nicht nur ihre Argumente aus, nein, sie deuteten auch darauf hin, dass ihr leugnen andere Gründe gehabt haben muss und auch nach wie vor bei den ewig Gestringen hat.

Dass dazu auch Wissenschaftler gehören, ist kein Wunder, weil sie ihre durch die männliche Dominanz erworbenen Privilegien bedroht sehen.
Was wahr ist, darf nicht wahr sein, weil ….., ist ein überall anzutreffendes Motto, in männlich dominierten Gesellschaften. Wie bspw. die Angst des Mannes vor der Frau; die Haß und Gewaltbereitschaft gegenüber Frauen sind das Ergebnis einer Leugnung und Abwehr der männlichen, auf den weiblichen Körper gerichteten Begierde. Die durch Frauen ausgelöste sexuelle Erregung bestätigt die Abhängigkeit des Mannes und entlarvt die im männlichen Autonomiewunsch enthaltene Idee vollkommener Beherrschung und Kontrolle als wahnhafte Illusion, etc. pp.

Den Vogel schießen aber diejenigen ab, die keinerlei Ahnung von matrilinearen Gemeinschaften haben. Folglich ist u.a. ihre Behauptung nicht überraschend, dass in einem Matriarchat die Frauen in der gleichen Art und Weise herrschen wie in einem Patriarchat die Männer. Dass das nur mit dem gleichen kapitalistischen Macht-, Besitz- und Status- denken sowie die dazu gehörende Hierarchie möglich wäre, können sie ob ihrer Unwissenheit (Dummheit?) nicht begreifen. Die ganz „Schlauen“ von ihnen behaupten sogar, dass es auch Patriarchate nie gegeben hat. Das ist keine Unwissenheit mehr, sondern trieft nur so vor Dämlichkeit.

Dass sie unwissend sind, bestreiten sie natürlich mit weiteren an den Haaren herbeigezogenen Argumenten. Ein beliebtes Argument ist auch, die angebliche Überlegenheit männlich dominierter Gesellschaften ob den technischen Errungenschaften, zu denen Matriarchate nicht fähig gewesen waren und nach wie vor nicht sind. Dass es Menschen gibt, die es vorziehen mit einer intakten Natur zu leben, anstatt wie sie in dem produzierten Müll der Industrienationen zu ersaufen, wollen sie natürlich auch nicht begreifen.

Ganz zu schweigen von der herrschenden Gewaltlosigkeit in matrilinearen Kulturen, die weder Vergewaltigungen von Mädchen, Frauen und Männern, noch Kindesmissbrauch, noch Prostitution, noch Kriege kennen. Diese menschenverachtenden Handlungen passieren in männlich dominierten Gesellschaften tagtäglich und werden als nicht zu vermeidende Kolateralschäden legitimiert. Dass davon mehrheitlich NUR die Hälfte der Gesellschaft betroffen ist, geht diesen größenwahnsinnigen Vollpfosten natürlich auch am Arsch vorbei.

Diese menschenverachtende Denkweise offenbart einerseits, dass nur Arschlöcher so denken können. Andererseits kann zum wiederholten Male nicht mehr von bestangepassten Individuen die Rede sein. Außerdem bestätigt es die Feststellung von dem Molekularbiologen Prof. Jens Reich vom Berliner Max-Delbrück-Centrum für molekulare Medizin: „Ein Mann zu sein, ist der häufigste genetische Defekt in der Natur.“ Sowie das Urteil des Humangenetikers Prof. Lewis Thomas von der Stanford-Universität – Bei den ganz großen Dingen, wenn es wirklich um etwas geht, wenn gar das Überleben der Spezies Mensch auf dem Spiel steht, würde ich auf das X-Chromosom setzen. Beim Y-Chromosom hätte ich arge Bedenken.

Diesem Bedenken kann sich jeder vernunftbegabte Mensch nur anschließen.

Advertisements

Über lucia

Anarchistische Feministin: Ein gleichberechtigtes menschenwürdiges Leben in Freiheit, ist für mich nur dann möglich, wenn es nichts mehr gibt, das über andere bestimmen kann.
Dieser Beitrag wurde unter männerwelt abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Antworten zu Männer vs. Matriarchat…

  1. sebamax schreibt:

    Ein Mann zu sein, ist der häufigste genetische Defekt in der Natur

    Kenn ich…damals hat man statt Mann nur Jude eingesetzt, sonst ist das Zitat 1:1 das von Rosenberg.

    Du kleine Faschistin. Auf der Straße würde ich dir deinen „Uterus“ trainieren 😉 da hättest nicht son großes Maul.

    Leck meine schwarzen Nüsse.

    • lucia schreibt:

      Nur weiter so, besser kannst du deine Dämlichkeit gar nicht beweisen. 😀

    • oraZ schreibt:

      Rotiere ruhig weiter um deinen Joystick.
      Der häufigste Defekt an einem Mann ist Selbstbezogenheit, Dummheit und Impotenz.
      Jedenfalls was Männer im Web anbelangt 😛

    • onyx schreibt:

      Und sowas echauffiert sich auf Christians Blog über Männerhass….
      Merke: Wer mit einem Finger auf andere zeigt, zeigt dabei automatisch mit 3 Fingern auf sich selbst.
      Selten zeigte sich sich ein Sprichwort so wahr wie bei diesem hoffnungslosen Fall.

      • lucia schreibt:

        Ich weiß gar nicht was dich stört. 😉
        Ein hoffnungsloser Fall passt doch wunderbar zu einem hoffnungslosen Blog. 😀

Kommentare sind geschlossen.