„Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr“…

So oder so ähnlich lautet wohl der Spruch aus der deutschen Volksweisheitenschatztruhe. Wenn ein werdender Vater sowie es in dem folgenden Text steht, kein Vertrauen in die werdende Mutter hat, indem er daran denkt, dass das Kind nicht von ihm ist; na dann ist sein Misstrauen die beste Grundlage für eine Beziehung.

C, du weist ich bin mit #Frau vollkommen glücklich, ich vertraue ihr vollkommen, ich wollte keine andere Frau haben. Aber ich sage dir mal was: Wenn man Vater wird, dann ist da immer irgendwo ganz leise eine kleine Stimme in deinem Hinterkopf und die flüstert immer mal wieder leise „was, wenn er dir nicht ähnlich sieht? Was, wenn da doch mal irgendwie was war? Wie viele Väter sind ebenso vollkommen glücklich und irgendwann kam dann heraus, dass sie doch nicht die Väter waren?“ Das ist ein ekelhaftes Gefühl, aber es ist irgendwie nicht vollkommen wegzubekommen. Ich meine, natürlich wird es mein Kind sein, es gibt auch keinen Anlass für irgendwelche Zweifel, aber ich sage dir, ich glaube das hat mal als Vater einfach.
Ist schon ein Mist.“

Ist schon ein Mist, was sich da die werdende Mutter für einen Vater einhandelt.
Das Folgende stammt vom Blogger:

Ich kann mir gut vorstellen, dass es ein Gefühl ist, dass viele Männer kennen. Die evolutionären Gründe sind klar: Leichtsinnige Väter verschwenden eher Ressourcen in fremde Gene, die Anzahl ihrer Gene im Genpool verringert sich.

Dass durch die Gegend vögeln auf einmal leichtsinnig ist, und obendrein auch noch evolutionäre Gründe eine Rolle spielen, weil Ressourcen an fremde Gene verschwendet werden und sich gleichzeitig die eigenen Gene im Genpool verringern, ist eine Logik,
die ich nicht nachvollziehen kann. Öhm nee, muss ich ja auch nicht können. 😀

Wahrscheinlich schaffen diese abenteuerliche Gehirnakrobatik nur Hobbyevolutionisten mithilfe von den im Web zu findenen PU Weisheiten. Nicht auszuschließen ist allerdings, dass diese Herren auch noch vom Dunning-Kruger effect geküsst worden sind, und zwar heftig. Verstand wo bist du?

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Über lucia

Anarchistische Feministin: Ein gleichberechtigtes menschenwürdiges Leben in Freiheit, ist für mich nur dann möglich, wenn es nichts mehr gibt, das über andere bestimmen kann.
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2 Antworten zu „Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr“…

  1. Angelika schreibt:

    zitat „was, wenn er dir nicht ähnlich sieht?“
    wiebittemeinen „er“ ?!
    (achjanee „generisches maskulinum“)

    also mE „verquaster“ als solche typen geht ja auchn/immer.
    (zB das einzige was ich mit meinem biolog. „vater“ relativ optisch und entspr. verifizierbar gemeinsam habe ist „die unterlippe“. mit meiner mutter habe ich phänotypisch lediglich „die haarfarbe“ in commune.
    ansonsten gibt’s mWn das weite thema und forschungsgebiet „menschliche genetik“. und da gibt’s auch sowas wie ein „genetisches gedächtnis“ und das *schwupps/hüpf* „überspringt“ dann mal so phänotypisch ’ne generation.
    sic 😉

    freut mich, dass du auch/den DKE entdeckt hast 🙂

    SG

    • lucia schreibt:

      freut mich, dass du auch/den DKE entdeckt hast

      Yep, der passt sooooo wunderbar zu möchte gern Wissenschaftlern. 😀

      SG,
      Lucia

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