Gesellschaftspolitisch

Kurzbeschreibung:
Sexuelle Gewalt ist männlich. Ihr liegt eine ambivalente bis feindselige Einstellung gegenüber Frauen zugrunde, die als Tendenz bei fast allen Männern in männlich dominierten Gesellschaften mit einem Zwang zur Heterosexualität nachweisbar ist. Weiblichkeit wird von Männern unbewußt als Bedrohung erlebt und deshalb abgewehrt. Pohl weist nach, daß die gängigen Erklärungsansätze zu kurz greifen, die sexuelle Gewalthandlungen ausschließlich als Ausdruck männlicher Macht deuten und die Sexualität des Mannes weitgehend unberücksichtigt lassen. Der Autor hingegen verknüpft den Ursprung geschlechtsbezogener Gewalt mit der Entwicklung einer mehr oder weniger phallisch-aggressiv ausgerichteten männlichen Sexualität. Entscheidend dabei sind nicht allein die Triebgrundlagen von Sexualität und Aggression, sondern ihre Bindung an ein gemeinsames Objekt: die Frau. Anhand einschlägiger ethnologischer und kulturvergleichender Studien zeichnet der Autor zunächst nach, wie unter dem Druck vorherrschender Männlichkeitsbilder die Verbindungen von Sexualität und Aggressivität durch Initiationsriten in das Unbewußte und in die Körper der heranwachsenden Jungen und Männer eingeschrieben werden. Im weiteren untersucht Pohl die Konstitution der männlichen Geschlechtsidentität bis zur endgültigen Errichtung des Genitalprimats. Das geschieht auf der Basis einer gründlichen und kritischen Rekonstruktion des in der gesamten sexuellen Gewaltdiskussion weitgehend abgelehnten triebtheoretischen Fundaments der Freudschen Psychoanalyse. Abschließend wird unter psychoanalytisch-sozialpsychologischer Perspektive das Verhältnis von männlicher Sexualität und Destruktionslust am Beispiel der Gewaltbereitschaft männlicher Jugendlicher, der männlichen Perversionen und Sexualstraftaten sowie dem Verhältnis von Krieg und männlicher Sexualität unter besonderer Berücksichtigung der Massenvergewaltigungen von Frauen und Mädchen diskutiert. Haß und Gewaltbereitschaft gegenüber Frauen, so die Kernthese des Autors, sind auch das Ergebnis einer Leugnung und Abwehr der männlichen, auf den weiblichen Körper gerichteten Begierde. Die durch Frauen ausgelöste sexuelle Erregung bestätigt die Abhängigkeit des Mannes und entlarvt die im männlichen Autonomiewunsch enthaltene Idee vollkommener Beherrschung und Kontrolle als wahnhafte Illusion.


Kurzbeschreibung
‚Zur Verteidigung der Pornographie‘ enthüllt die seit den späten 70er Jahren bestehende unheilige Allianz zwischen ‚Prozensur‘-Feministinnen und ultra-konservativen Politikern mit fundamentalistischen Christen, von denen viele vehement gegen die Gleichstellung der Frauen sind. Gemeinsam bekämpfen sie alles, was mit freier oder bewußter Sexualität zu tun hat, nicht nur in Literatur und Kunst, sondern auch in der freimütigen Diskussion um sexuelle Aufklärung, Verhütung, Abtreibung und die Bekämpfung von Aids.
Als prominente und kompetente Fürsprecherin des aufgeklärten Feminismus steht Nadine Strossen für die Freiheit des Wortes in jeder Form und gegen jede Art von Zensur ein. Die Rechte der Frauen sind weit mehr in Gefahr durch Verbot und Strafverfolgung als durch Bücher, Bilder, Filme mit sexuellen Inhalten. Frauen wollen sich nicht wieder vorschreiben lassen, was sie lesen, denken, reden, schreiben, malen, photographieren, tanzen, träumen oder phantasieren dürfen oder nicht. (Quelle Amanzon)

Kurzbeschreibung:
Ein höchst aufschlussreicher Einblick in Deutschlands angesehendste Eliteschmieden

Julia Friedrichs ist fünfundzwanzig, als McKinsey ihr ein lukratives Job-Angebot macht: Sie soll künftig zur Elite des Landes gehören. Was man darunter versteht, erlebt sie beim Auswahltest im Edel-Assessment-Center – und ist schockiert. Sie schlägt den Job aus und recherchiert stattdessen ein Jahr lang an angesehenen Eliteschmieden – wo Menschen, die weniger als 70 Stunden pro Woche arbeiten, „Minderleister“ heißen und Vierzehnjährige Karriereberatungen buchen …

Klappentext
„Friedrichs kritisiert, ohne polemisch zu werden. Das Ganze formuliert sie so geschickt, spannend und mit Selbstironie, dass aus ihrer Geschichte eine Reise ins Wunderland wird.“
Manager Magazin

„Ein Schmöker für Menschen, die weniger als siebzig Stunden in der Woche arbeiten und deswegen von Workaholics als ‚Minderleister‘ beschimpft werden. – Klug und pointiert formuliert.“
Der Spiegel

„Eines der wichtigsten Sachbücher dieser Saison.“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Die Autorin:
Julia Friedrichs, geboren 1979, studierte Journalistik in Dortmund. Nach einem Volontariat beim Westdeutschen Rundfunk arbeitet sie nun als freie Autorin von Fernsehreportagen und Magazinbeiträgen, unter anderem für die WDR-Redaktionen „Monitor“, „Echtzeit“ und „Aktuelle Dokumentation“. Für eine Sozialreportage wurde sie 2007 mit dem Axel-Springer-Preis für junge Journalisten und dem Ludwig-Erhard-Förderpreis ausgezeichnet. Julia Friedrichs lebt in Berlin und Köln.

Kurzbeschreibung

„Wir wollen keinen Katalog der Tragödien zusammenstellen, sondern denen eine Stimme geben, die kämpfen, ihnen zeigen, dass sie nicht alleine sind. Es gibt Hoffnung.“ Das Schwarzbuch zur Lage der Frauen ist die erste umfassende Bestandsaufnahme zur wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Situation von Frauen aller Kontinente. Es versammelt einschlägige Ana-lysen international bekannter Journalistinnen, Publizistinnen und Wissenschaftlerinnen zur Durchsetzung von Frauenrechten und zur Lösung drängender Probleme wie z.B. Aids, Hunger und Frauenhandel. Ein Meilenstein auf dem Weg zu einer gerechteren Welt – mit einem Geleitwort von Maybrit Illner.

Die Autorin:

Christine Ockrent (Hg.), geb. 1944 in Brüssel, war lange Jahre Chefredakteurin beim französischen Fernsehen sowie Redaktionsleiterin von L´Express in Paris. Seit 1996 ist sie Chefredakteurin der Sendung Politique dimanche und moderiert die Europasendung France Europe Express.

Kurzbeschreibung

„…Sexualität gilt als ein Hauptproblem aller Religionen. Dies zeigt der Autor in beeindruckender Weise. Der Bogen spannt sich von Indien, China und Japan über Afrika und die islamischen Länder bis zum Judentum und Christentum. Nur wer das schier unüberschaubare historische Material so im Griff hat wie Parrinder, ist imstande, die Wurzeln und Grundlinien der Sexualität in den einzelnen Religionen vor Augen zu stellen.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung Das Buch zeigt, auf welche Weise die Menschen aller Zeiten versucht haben, Sexualität und Religion miteinander zu vereinbaren.
„Eine angenehme Unterrichtsstunde!“ FAZ
Quelle Amazon.

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