Wann ist ein Mann ein Mann?

Mein Senf: An französischen Schulen wird nun das gelehrt, was wissenschaftlich längst erwiesen ist: Denn so sehr die Biologie nach fest geformten Geschlechterstereotypen fahndete, umso verwischter wurden sie. Biologische Geschlechterdifferenzen in Verhalten und Gehirnen mussten ad acta gelegt werden, weil sie sich wissenschaftlich seriös nicht finden ließen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (vgl. Sigrid Schmitz „Wie kommt das Geschlecht ins Gehirn?“ und Stephen Jay Gould, „Der falsch vermessene Mensch“), zeigten die massiven methodischen Fehler von Studien, die zu Differenzen gelangt waren.

Franzosen streiten um neue Biologiebücher.
Von Stefan Ulrich, Paris.

„Jeder erlernt es, ein Mann oder eine Frau zu sein“: Neue Schulbücher in Frankreich versuchen, den Erkenntnissen der Genderforschung gerecht zu werden – und betonen, dass nicht allein die Biologie die sexuelle Identität bestimmt. Konservative sind schockiert.

Simone de Beauvoir schrieb in den vierziger Jahren: „Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es.“ Herbert Grönemeyer sang Jahrzehnte später: „Wann ist ein Mann ein Mann?“ Jetzt ist die Debatte in der französischen Schulpolitik angekommen.
80 Abgeordnete der konservativ-liberalen Regierungskoalition fordern von Unterrichtsminister Luc Chatel, die neuen Biologiebücher aus dem Verkehr zu ziehen, nach denen von Montag an die zehnten Klassen in den Gymnasien unterrichtet werden sollen.

Sie klagen, in den Werken werde eine Ideologie gelehrt, die die Biologie missachte und – der aus Amerika kommenden „Gender-Theorie“ folgend – die sexuelle Identität der Menschen als kulturelles Konstrukt darstelle. Andere Kritiker fürchten, die republikanische Schule propagiere fortan Homosexualität und nehme dem Menschen seine Menschlichkeit. In Unterschriftenlisten wenden sich Zehntausende gegen die neuen Bücher.

Jetzt hat sich auch Jean-François Copé, der mächtige Chef der Präsidentenpartei UMP, hinter den Protest gestellt. Es sei schockierend, dass in den Biologiebüchern die Gender-Theorie als wissenschaftliche Wahrheit dargestellt werde. „Das ist, als würde man in einem Wirtschafts-Fachbuch den Marxismus als wissenschaftliche Wahrheit präsentieren.“ Christine Boutin, die Präsidentin der Christdemokratischen Partei, ruft zum Boykott der Bücher auf.

Was passiert da in Frankreich? In den Schulen wurde 1973 der Sexualkundeunterricht eingeführt. Er konzentrierte sich lange auf die biologischen Aspekte. Seit den neunziger Jahren wurde die Thematik ausgeweitet. Hinzu kamen der Schutz vor Geschlechtskrankheiten, die Verhütung ungewollter Schwangerschaften und der Abbau von Vorurteilen etwa gegen Homosexuelle.

Nach dem neuesten Lehrplan, der gemeinsam von Behörden, Lehrern und Wissenschaftlern erstellt wurde, wird nun ein Kapitel mit dem Titel „Mann oder Frau werden“ eingeführt. Darin soll es unter anderen um die „sexuelle Identität“ eines Menschen in der Gesellschaft und um seine intime „sexuelle Orientierung“ gehen.
Sexuelle Identität – gar nicht so einfach

Die Schulbuchverlage haben diese Vorgaben unterschiedlich ausgefüllt. In einem Werk heißt es: „Sexuelle Identität bedeutet, sich völlig als Mann oder Frau zu fühlen. Das ist nicht so einfach wie es erscheinen mag.“ In einem anderen steht: „Jeder erlernt es, ein Mann oder eine Frau zu werden, je nach seiner Umwelt und nach der Erziehung, die er genießt.“

In einem weiteren wird gelehrt: „Das biologische Geschlecht identifiziert uns als männlich oder weiblich, aber das ist nicht der Grund, weshalb wir uns als Mann oder Frau qualifizieren können.“ Die sexuelle Identität bilde sich ein Leben lang heraus, im Spannungsfeld zwischen Biologie und soziokulturellem Umfeld.

Minister Chatel sagt, einige Verleger seien bei der Interpretation des Lehrplans vielleicht etwas weit gegangen. Er will die Bücher jedoch beibehalten und betont, der Lehrplan entspreche neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die oppositionellen Sozialisten und ein Teil der Lehrerschaft sehen das ähnlich. Sie argumentieren, Politiker sollten keine Schulbücher verfassen und sich nicht in die Freiheit der Lehre einmischen.

Der Ausgang des Streits um Mann, Frau, Ideologie oder Wahrheit ist noch offen.

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Über lucia

Anarchistische Feministin: Ein gleichberechtigtes menschenwürdiges Leben in Freiheit, ist für mich nur dann möglich, wenn es nichts mehr gibt, das über andere bestimmen kann.
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17 Antworten zu Wann ist ein Mann ein Mann?

  1. Keydie Lyn schreibt:

    Großgeschriebene Wörter dienen lediglich der Hervorhebung und Betonung.

    Au weia…

    Da machen sich wieder Leute über ein Thema Gedanken, von dem sie nicht den Schimmer einer Ahnung haben.
    Sie reden vom „biologischen Geschlecht“ und die meisten werden dabei an das Genital denken: Penis oder kein Penis (das Wort Vulva gibt es für die meisten in ihrem Denken ja nicht einmal).
    Sicher… – das Genital kann man SEHEN.. Ebenso kann man das soziale Verhalten eines Menschen SEHEN.
    Das GEHIRN kann man aber NICHT SEHEN und von daher fragt sich dann auch kaum jemand, ob das VERLANGEN nach dem für einen Menschen richtigen Körpergeschlecht (der komplette Körper ist gemeint und nicht nur das Genital) zum Gehirngeschlecht vorhanden ist oder nicht.

    VERLANGEN nach dem passenden Körpergeschlecht zum GEHIRNGESCHLECHT? GEHIRN? Bitte WAS??? Über DAS alles haben sich die meisten sicher nicht einmal den Ansatz eines Gedankens gemacht. Weil: DAS GEHIRN kann man ja NICHT SEEEEHENNNN…

    Nur darüber urteilen… – und Bücher darüber schreiben… – das können sie… Bah! 😦

    Aber warum wundere ich mich? Es ist immer wieder das gleiche – wie bei vielen anderen Themen ja auch.

    Und was sie neben dem Schreiben und (Vorver)Urteilen auch alle super können ist pauschalisieren.

    Neben den – offensichtlich leider nur wenigen – Menschen mit dem gesamtkörperlichen Problem (Körpergeschlecht passt nicht zum Gehirngeschlecht) gibt es eben auch die Menschen, die das Geschlecht aus psychosozialen Motivationen heraus wechseln wollen.
    Diese Menschen passen dann auch ihren Körper an das andere Geschlecht an – ja sicherlich. Aber der Grund hierfür ist dann der, dass es sich mit dem angepassten Körper/Geschlecht in der angestrebten sozialen Rolle besser LEBEN lässt. Ein Mann HAT JA NUN EINMAL einen Penis, eine Frau HAT JA NUN EINMAL eine Vulva… – ‚tschuldigung: „KEINEN PENIS“ (statt „Vulva“), müsste es ja verständlich für die meisten heißen.

    Menschen, die ihren Körper aus psychoszialen Motivationen heraus anpassen, setzen „Körper“ oft mit ihrem Genital, der „gegengeschlechtlichen“ Kleidung oder der gegengeschlechtlichen sozialen Rolle etc. gleich – aber kaum wie es sein sollte – mit ihrem GESAMTEN Körper (nicht nur auf das Genital fixiert).

    Menschen mit der gesamtkörperlichen Motivation ahmen oftmals in ihrem Verhalten und in ihren Aussagen die Menschen mit den psychosozialen Motivationen nach, weil sie nicht auffallen wollen unter denen mit den psychosozialen Motivationen, denn die mit den psych-Motivationen können gar nicht nachvollziehen, wass es bedeutet ein VERLANGEN nach der zum eigenen Gehirngeschlecht passenden Gesamtkörperlichkeit zu haben.

    Sie verstehen es nicht und tun es als Spinnerei ab und weil jemand, der eine gesamtkörperliche Motivation hat, in den Augen der psych-motivierten dann einfach nur falsch tickt, ist der Mensch in dieser Gruppe dann eben keine Frau.
    Eine Frau sind – nach der Meinung der psych-motivierten – nur jene mit den psychsosozialen Motivationen, wobei sie sich ihrer wahren psych-Motivationen i.d.R. gar nicht bewusst sind bzw. diese verdrängen.

    Viele Psychotherapeuten, Psychiater und Gutachter sind gar nicht in der Lage das alles auseinander zu halten.

    Merkwürdig ist außerdem: jeder Mensch kann losrennen und sich in sogenannten Schönheitsoperationen verstümmeln lassen. Jeder Mensch darf sich beim Extremsport die Knochen brechen usw. DA fordert niemand ein Gutachten, ob diese Menschen das dann auch so machen dürfen, obwohl das oft genug sicher einmal notwendig wäre.

    Aber bei derart existenziellen Dingen wie die Anpassung des Körpergeschlechts an das eigenen Gehirngeschlecht wollen sie dann alle mitreden und entscheiden.
    Sicher… – für eine Krankenkasse sollte schon gesichert sein, dass ein Mensch das nicht einfach so macht und sich in 2 Jahren wieder umentscheidet (kostet ja alles Geld – wobei Unfälle im Extremsport oder die Folgen von Alk, Drogen etc. ebenfalls Geld kosten – oft viel mehr als die Maßnahmen das Körpergeschlecht an das Gehirngeschlecht anzupassen), um es wieder zurück zu drehen. Aber selbst die Psychs und Gutachter schaffen es ja nicht einmal das sicherzustellen.

    Nein… – die Psychoriege und der Gesetzgeber wollen einfach die Kontrolle über die Menschen behalten, die nicht den sogenannten Norm-Geschlechtern „weiblich“ und „männlich“ entsprechen.
    Sie haben offensichtlich immer noch ein Problem damit es anzunehmen, zu akzeptieren, dass es zwischen den Geschlechtern noch eine Menge mehr gibt als sie in ihren Köpfen zulassen wollen.

    Eine Menge mehr zum Thema gibt es in meinem Blog…

    LG Keydie

    • lucia schreibt:

      Wow Keydie, da haste aber richtig Dampf abgelassen. 😉

      LG,
      Lucia

    • GwenDragon schreibt:

      Abweichler zerstören die „natürliche“ Ordnung und die Sitte (ja sowas ist verankertes Rechtssystem in Deutschland!). Deswegen gibt es Gesetze, mit denen Ärzt_innen Menschen quälen, brechen und internieren dürfen, weil sie eine Gefahr für die Sittenordnung sind.
      Wobei die natürliche Ordnung diejenige ist, die sich herrschende Männer (die paar Herrscherinnen machen das nicht fett) über Jahrhunderte herbei philosophiert haben, um dominieren zu können.
      Wenn ich lese, was alles eine Störung von … ist, so ist das nur ein medizynischer Euphemismus für Aus-der-Art-schlagen, Sich-nicht-an-die-Natur und die gesellschaftlichen Korsette halten. Korsette geben Halt und „Sicherheit“, auch wenn das Blut nicht mehr ausreichend ins Hirn kommt. Abweichler, werden wie die Sau durchs Dorf gejagt und geschlachtet oder nur geduldet als schlechtes Beispiel für Andere.
      Es ist Tradition autoritärer und totalitärer Systeme Abweichler als psychisch krank und gefährlich zu deklarieren, damit die Justiz durch die wissenschaftlichen Fakten ihnen habhaft werden kann. Ob das Transengesetze sind, Adoptionsverbote für Lesben und Schwule, freie Vor/Nachnamenswahl oder selbstbestimmtes Leben für (sonstwie) Behinderte – da gibt’s noch mehr. Alles geregelt durch Medizin und Justiz! Natürlich, angeblich zum Schutz der Betroffenen, aber im Endeffekt damit die das Normalkontinuum nicht kaputt machen.

  2. Angelika schreibt:

    > Neue Schulbücher in Frankreich versuchen, den Erkenntnissen der Genderforschung gerecht zu werden – und betonen, dass nicht allein die Biologie die sexuelle Identität bestimmt. <

    aha, das ist mE doch mal 'nen ansatz um in sowas wie realität anzukommen.
    keine ahnung, wie's da in dld. ist – auch da wird dld. dann weiterhin so 20-30 jahre hinter den anderen OECD-staaten hinterhinken.

    @Keydie u.a. – jaklar *DAS IST DAS SYSTEM* (its the system).
    nur : imo/mE kommen *wir* mit sich-ständig-wiederholenden-beschreibungen-davon ebend *nicht* weiter.

    analysieren/"sich empören" ist das eine (machen ja i.d. "neuzeit" sog. feminist_innen, wenn ich die sog. suffragetten dazuzähle, auch nicht erst "seit gestern") – und nun ?

    • Keydie Lyn schreibt:

      Einmal off-topic:

      Mir bleibt zzt. leider nichts anderes als hier und da immer wieder zu wiederholen – nach dem Motto: Steter Tropfen höhlt den Stein…

      Durch meine Schmerzerkrankung mit nicht unerheblichen Erschöpfungssymptomen und Steifheit in meiner Muskulatur bekomme ich ja kaum mein eigenes Leben geregelt.

      Etwas organisieren, auf Treffen erscheinen, mich in der Politik zu engagieren, ins Fernsehen gehen (würde ich eh ungern) usw., usw., usw., schaffe ich gar nicht.

      Weder schaffe ich großartige Reiserei, noch bringe ich die notwendige Konzentration auf. Meinem Körper ist es egal wann ICH etwas will. Mein Körper macht was ER will. Keine Chance – das merke ich immer wieder.

      Meine beste Freundin meinte heute gerade zu mir, ich hätte viel Kraft und Energie. Vermutlich habe ich Glück, dass ich die habe, denn sonst würde ich vermutlich nur noch Tag und Nacht erschöpft und durchschmerzt im Bett liegen. Darauf habe ich aber keine Lust und so zwinge ich mich jeden Morgen auch nach noch einer so üblen Nacht mit noch so wenig schlaf morgens aus dem Bett – egal, wie viele Schmerzen ich habe, egal, wie erschöpft ich bin (wird durch Schlaf leider nicht besser) und egal, wie steif meine Muskulatur auch gerade wieder sein mag. Und wenn ich durch die Wohnung torkele und mich überall festhalten muss…

      Früher hüpfte ich quasi mit dem ersten Weckerklingeln aus dem Bett. 5 Uhr morgens war – lt. meiner Mutter – schon als Baby meine Zeit.

      Und auch jetzt wache ich leider meist kurz nach 5 Uhr morgens einmal auf, auch, wenn ich erst gegen 3 Uhr einschlafen konnte. Da kann ich mich um 22 Uhr ins Bett legen – ich schlafe i.d.R. nicht vor 3 Uhr nachts ein. Und nach 5 Uhr schlafe ich dann auch nicht wirklich gut.

      Ich brauche meine geringe Restenergie für meine Arztbesuche und ab und zu mal zu Besuchen meiner Freundinnen. Zum Teil wird mir schon bei meinen Einkäufen geholfen.

      Leider habe ich wirklich kein bisschen Energie übrig als mehr zu machen als hier und da einmal etwas zu schreiben – auch, wenn es mir stinkt. Mir bleibt keine Wahl als das erst einmal so hinzunehmen, zu akzeptieren und zu hoffen, dass es nur ein temporärer Zustand ist und es irgendwann einmal besser wird. Fällt mir schwer genug meinen Zustand zu akzeptieren…

      Etwas aktiv zu bewegen muss ich zzt. anderen überlassen.

      LG Keydie

      • lucia schreibt:

        Ach herrje Keydie, dein Gesundheitszustand ist ja auf Deutsch gesagt scheiße. Und erinnert mich mal wieder daran, dass Gesundheit für andere nicht so wie für mich selbstverständlich ist. Wenn es möglich wäre, würde ich dir alle Kraft dieser Welt schicken, da es nicht geht, bleibt mir nur übrig sie dir zu wünschen.

        Fühl dich herzlichst umarmt,
        Lucia

      • GwenDragon schreibt:

        Etwas organisieren, auf Treffen erscheinen, mich in der Politik zu engagieren, ins Fernsehen gehen (würde ich eh ungern) usw., usw., usw., schaffe ich gar nicht.

        Ist verständlich, wenn eine erst mal durch den Psycho-/Medizinapparat im System kaputt gemacht wurde.
        Engagement ist auch nicht unbedingt aufsehenerregendes. Dass du hier und dort bloggst, das so sichtbar machst, ist schon reichlich, wenn ich berücksichtige wie mies es dir gesundheitlich geht.

        Meine Soli hast du.

      • Keydie Lyn schreibt:

        Ich danke euch… 🙂

        Ich habe mich wohl hinreißen lassen und beim Schreiben bin ich nicht gerade langsam. Ich hätte vielleicht besser noch eine Nacht darüber schlafen sollen, ob ich es absende oder nicht. Es wird ja vermutlich auch die wenigsten überhaupt interessieren.

        Nun ist es geschehen, es ist wie es ist…

        LG Keydie

      • lucia schreibt:

        Keydie, du brauchst dich für nichts rechtfertigen.

        LG,
        Lucia

  3. Angelika schreibt:

    öhm. als emphatische/mensch kann ich post/s a la Keydie ‚verstehen‘.
    an-sich/per-se ist es dennoch derailing-par-excellence (headcrash/facepalm)
    schade.

    SG

    • lucia schreibt:

      Ich finde deinen 2. Satz zu krass. Es ist doch selten genug, dass jemand den Mut hat, seine Probleme so offen wie sie mitzuteilen. Zumal wir ALLE unsere Schokoladenseiten lieber zeigen.

      SG,
      Lucia

    • Keydie Lyn schreibt:

      „nur : imo/mE kommen *wir* mit sich-ständig-wiederholenden-beschreibungen-davon ebend *nicht* weiter.“

      „an-sich/per-se ist es dennoch derailing-par-excellence (headcrash/facepalm)
      schade.“

      OK – wie gehen wir es an, was machen wir, um die Leute endlich einmal dazu zu bringen aufzuwachen usw.?

      Ich wollte an sich nur mitteilen, dass ich das im Rahmen meiner Möglichkeiten mache was ich machen kann.
      Das reicht sicher nicht – dessen bin ich mir auch bewusst. Also… – was tun?

      Trotz „derailing“ kann das eigentliche Thema doch weiterdiskutiert werden und ich kennzeichnete meinen Beitrag auch als „off-topic“…

      LG Keydie

  4. Angelika schreibt:

    @Keydie Lyn
    > was machen wir, um die Leute endlich einmal dazu zu bringen aufzuwachen usw.? <
    puh. "die autonome frauenbewegung" kommt da irgendwie nicht weiter; neudeutsch werden "wir" ja konsequent als feminist_en_innen gebasht und "der backlash" ist ja weiterhin im gange.

    ganz klar ist ja wohl u.a. : malestream, -medien, das kapitalistische system wollen keine entsprechende aufklärung und selbst-bewusste individuen, die sich von stereotypen befreit usw. als menschen handeln und leben können.

    @Lucia – bedaure, das "off-topic" ist/war wohl bei mir untergegangen 😦
    (egal, wenn du deinen blog als "safe-space" siehst, dann sollte mE ein sog. call-out möglich sein. meh, wieso gibts dafür keine gängigen det. worte)

    SG

    • lucia schreibt:

      call-out?
      Meinst du etwa ’nen Rufbereitschaftsdienst?
      Also wenn ja, dann bin ich froh, dass es so was nicht gibt. 😀

      Und mein Blog ist auch kein safe-space – but dishwasher-safe. 😉

      SG,
      Lucia

  5. Angelika schreibt:

    … deshalb stehts ja u.a. in “ 😉
    („call-out“ iSv „gegenseitig aufmerksam machen auf …“)

    SG

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