Mosuo 3


Im äußersten Südwesten Chinas leben noch etwa 800 Stämme matriarchaler Bergvölker, darunter die Mosuo, die einst weite Gebiete des gegenwärtigen Territoriums besiedelten. Als „Nationale Minderheit“ von der Zentralregierung in Peking anerkannt sind davon nur wenige. Neuerdings wird diesen nichtchinesischen Völkern nach den feindlichen Exzessen der „Kulturrevolution“ vermehrt Aufmerksamkeit und Fürsorge geschenkt. Wie sich ihre Situation heute darstellt, zeigt exemplarisch diese Dokumentation. Zielgruppen/Target groups: Am Thema „Matriarchat“ Interessierte, EthnologInnen, KulturwissenschaftlerInnen

Über die Autorin:
Heide Göttner-Abendroth, geb. 1941, ist Philosophin und Kultur- und Gesellschaftsforscherin. Sie hat zwei Töchter und einen Sohn. 1973 promovierte sie an der Universität München in Philosophie und Wissenschaftstheorie und lehrte anschließend zehn Jahre in München Philosophie. 1976 schloss sie sich der Neuen Frauenbewegung an, wurde zu einer Pionierin der Frauenforschung und zählt durch mehr als dreißigjährige Forschungsarbeit zu den Begründerinnen der modernen Matriarchatsforschung. 1986 rief sie die autonome „Internationale Akademie HAGIA“ bei Passau ins Leben, deren Leitung sie seither innehat.

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