Frauen in Afghanistan…

Mein Senf: Dass das Y-Chromosom das modernste der menschlichen Chromosomen ist und demzufolge Männer auf der Überholspur (ins Nirgendwo) sind, bestätigen zweifelsfrei die Sackgenossen aus Afghanistan. Afghanische Mädchen, die vergewaltigt werden, landen nicht selten im Knastaußerehelicher Sex ist verboten. Von wegen modern, da war ja selbst das Mittelalter moderner und die Überholspur ist reines Wunschdenken. Das Realitäts-Gen ist wohl den meisten Männern auch abhandengekommen.
Um ehrlich zu sein, wird mir Valerie Solanas immer sympatischer.

Um ihre Ehre zu retten müssen vergewaltigte Frauen in Afghanistan oft ihren Vergewaltiger heiraten. Bild: reuters

Frauen in Afghanistan.
Gulnaz hofft auf Gnade.

Gulnaz sitzt im Gefängnis, weil sie vergewaltigt wurde. Die heute 21-Jährige war zu einer Haftstrafe verurteilt worden, nachdem sie 2009 im Alter von 18 Jahren vom Mann ihrer Cousine vergewaltigt und geschwängert worden war. Das Kind, ein Mädchen, brachte Gulnaz im Badhambagh-Gefängnis in Kabul zur Welt.

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Die Männerwelt und ihre geliebten Enten…


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News topic:

02.02.2013 – Pierre Bourdieu: „Politik. Schriften zur Politischen Ökonomie 2“

25.03.2012 – Cordelia Fine – Die Geschlechter Lüge

12.12.11 – Heinz-Jürgen Voß – „Geschlecht: Wider die Natürlichkeit“

12.12.11 – Sigrid Schmitz – Wie kommt das Geschlecht ins Gehirn?

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Y-Chromosom – oder ein Trümmerhaufen?

Hinweis: Ich beschäftige mich schon länger mit Biologie und Evolution, wenn auch nur hobbymäßig. Im Moment habe ich die Schnauze voll, darüber weiterhin zu bloggen.
Vor allem deswegen, weil längst überwunden geglaubte Klischees mithilfe von Evolutionspsychologen, Neodarwinisten oder Geschlechtsbiologen wieder verbreitet werden; sämtliche je über uns verbreiteten Enten seien doch die reine Wahrheit.

Aber vor allem nerven mich die schwachsinnigen Vollpfosten, die sich das Etikett „Hochwissenschaftlich“ auf ihre Stirnen geklatscht haben. Dass diesen Schwachköpfen nicht auffällt, dass sich diese Klischees seit ca. 2.500 Jahren ständig wiederholen, und damit selbst belegen, dass sie Schwachsinn sind, denn wenn sie stimmen würden, müssten sie ja auch nicht ständig wiederholt werden. Männliche Logik
ist so irrational, wie ein Nilpferd auf dem Mount Everest.

Kurzum; dieser Artikel ist der Letzte. Ich brauche eine Pause.

Bspw. müssen u. a. auch die folgenden Fragen auf Antworten eben warten:
Warum wurden 140 Millionen Frauen geschlechtlich verstümmelt, und jeden Tag kommen weitere 2.000 dazu?
Warum wurden bis heute 80 Millionen Frauen weltweit entführt und wie Vieh verkauft?
Warum ist Vergewaltigung eine Kriegswaffe?
Warum gibt es Sextourismus?
Warum haben Männer so einen deftigen Minderwertigkeitskomplex?

Fakt ist: Dass das Y-Chromosom auf 1/3 seiner ursprünglichen Größe geschrumpft ist, und dabei obendrein über 1.000 Gene verloren hat. Das kann nicht ohne Folgen geblieben sein. Beantworten die Folgen meine Fragen? Oder ist die Zeit des Homo sapiens abgelaufen? Wenn ja, was kommt danach? Der Homo femina?

So weit so gut.
Viel Spaß beim Rest und tschüss bis irgendwann.

Y-Chromosom – oder ein Trümmerhaufen? Geschrieben am 17.11.2011
Das Thema wurde bzw. wird immer noch kontrovers diskutiert.
Und das ist in der Tat auch nicht überraschend, ist das Y-Chromosom doch der Träger
der Gene, die den Mann zum Mann machen.
Meine Ansicht darüber richtet sich nicht gegen irgendeinen Menschen, mit welcher Chromosomenkombination auch immer. Es ist auch keine neue These, sondern nur meine Reflexion über Y-Chromosom Studien, die ich auszugsweise zitiert und auch verlinkt habe.

Die meines Wissens nach erste Studie, die das Y-Chromosom als Trümmerhaufen definierte, erschien 2003 von dem Molekularbiologen David Page. Da es ja die Regel ist, dass eine Studie durch eine andere in Frage gestellt wird, fand ich auch eine die dann aber mMn gleich völlig abhob, indem sie aus dem Trümmerhaufen ein „Super Mario“ Y-Cromosom machte, das sich angeblich selbst regenerieren kann.
Der Haken daran, die Forscher des Whitehead Institute for biomedical research blieben in ihrer Studie von 2005 die Erklärung schuldig, warum es dann trotz der Selbstregenerierung dazu kommen konnte, dass ca. 1.000 Gene vom Y-Chromosom verschwunden sind. Seltsam seltsam, zumal die Forscher das ja auch nicht leugnen.

Noch seltsamer finde ich, dass sich die Studien anscheinend nur auf europäische weiße Männer beziehen. Bzw. sie so formuliert wurden, als ob weltweit alle Männer davon betroffen sind.
Das mag evtl. gar keine Absicht sein, die Betonung liegt aber auf evtl. Denn die Wissenschaft hat seit der Antike schon immer so formuliert, als ob nur ihre Sichtweise
das Gelbe vom Ei ist.
Dass sie das nicht ist, wird bei einem Vergleich mit anderen Kulturen schnell deutlich.
Bspw. haben afrikanische Buschmänner heutzutage noch fast alle Gene wie vor ca. 200.000 Jahren, als der Homo sapiens aus Afrika auswanderte. Und erst danach reduzierten sie sich bei den Ausgewanderten, oder/und mutierten auch anders als
bei den Zurückgebliebenen.

Studie von David Page:

Als David Page glaubte, das Gen gefunden zu haben, dieses eine, schicksalhafte Gen, das erst den Mann zum Manne macht, da nannte er es DP1007. Für die Essenz der Männlichkeit hätte Page kaum ein treffenderes Kürzel finden können: Seinen Kollegen entging jedoch nicht, dass es eine Kombination darstellt aus Pages Initialen und, in den letzten drei Ziffern, dem Codenamen für den virilsten aller Helden, unerhört sexy und stets im Dienste Ihrer Majestät.

Allerdings hatte sich der Molekularbiologe vom Whitehead Institute im amerikanischen Cambridge getäuscht – erst zwei Jahre später nutzten zwei britische Forscher Pages Vorarbeit und stießen nun wirklich auf das wichtigste Gen des Mannes.

Inzwischen hat Page, 47, zusammen mit seinen Kollegen den genetischen Code des gesamten Y-Chromosoms en détail entschlüsselt und im Frühsommer dieses Jahres der Öffentlichkeit präsentiert. Doch auf dem Weg dahin müssen Stolz und Selbstgewissheit manch eines Forschers einer seltsamen Beklemmung gewichen sein: Auf der jahrelangen Suche nach dem Kern alles Männlichen nämlich sind die Erbgutdetektive auf Hinweise gestoßen, dass das Y-Chromosom, die Heimat des Mannmacher-Gens, im Niedergang begriffen ist.

Es schrumpft. In den vergangenen 300 Millionen Jahren hat das Y-Chromosom bereits zwei Drittel seiner ursprünglichen Größe eingebüßt, und dieser Trend setzt sich fort. Damit scheint unausweichlich, dass die Männer aussterben werden.
Die Frage ist nur noch: wann? Quelle & weiterlesen

Die englische Version der Studie des Whitehead Institute for biomedical research – 2003

Nun ist es ja leider keine neue Erkenntnis, dass Wissenschaftler_innen auch zu Huren der Mächtigen werden können und in dem Fall geht es ja auch um nichts Geringeres, als um den Mann und dem Mythos seiner angeblichen Überlegenheit. Und dazu passt natürlich kein Trümmerhaufen-Chromosom. Ganz zu schweigen von der Möglichkeit seines Aussterbens. Ob es dazu kommt, weiß wohl keiner wirklich, und selbst wenn, dann wohl erst in weiter Zukunft.
Lese auch:
Ein Mann zu sein, ist der häufigste genetische Defekt in der Natur. v. Prof. Jens Reich

Aber die Tatsachen, dass männliche Föten empfindlicher sind. Jungs in der Schule häufiger scheitern. Männer zu Gewalt und Kriminalität neigen. Und dass sie früher sterben, bleibt trotzdem nicht nur bestehen sondern muss ja auch mindestens einen Grund haben. Den oder die, ausschließlich in der Sozialisierung zu verorten, wäre für mich nicht wirklich schlüssig. Und dass die männliche Dominanz kein Naturgesetz ist, sondern Willkür, ist ja schon seit dem ersten Patriarchat mehr als ausreichend bewiesen worden.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts haben die Europäer wieder versucht ihre Zivilisation mit Waffengewalt auszudehnen, vor allem während der beiden Weltkriege. Aber erst anschließend und maßgeblich durch den Neoliberalismus im Zuge der Globalisierung (ökonomische Gewalt) ist es ihnen gelungen. Oberflächlich betrachtet, erfolgreich.
Die weltweite Überlegenheit des Westens war aber nur durch die rücksichtslose Vernichtung von Ressourcen möglich. Trotzdem entschieden sich nichtwestliche Völker,
es dem Westen nachzumachen. Siehe Japan, China und Indien.

Die Gier Einzelner, korrupte Politiker_innen, religiöser Schwachsinn, die Hure Wissenschaft sowie die Wegschaumentalität des Volkes verhindern die längst überfällige kulturelle Erneuerung. Dieses Versäumnis wird zumindest den Untergang der westlichen Zivilisation herbeiführen. Und dazu wird es schneller kommen als uns lieb sein kann. Ob Männer wegen ihres Y-Chromosom-Trümmerhaufens irgendwann aussterben werden oder nicht, ist deshalb heutzutage völlig unwichtig. Umso wichtiger ist zu erkennen, dass alles was mit dem von Männern beherrschten menschenverachtenden System konform geht, die Lebensgrundlage aller bedroht.

Meine Meinung ist ja nach wie vor, dass diese willkürliche Dominanz auf Teufel komm raus erhalten bleiben soll. Und das bestätigt auch der folgende Artikel, der 2010 von der erzkonservativen Wissenschaftsjournalistin Dr. Hildegard Kaulen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlicht wurde. Die Fragwürdigkeit des Artikels ergibt sich nicht nur daraus, dass er fünf Jahre nach der Studie des Whitehead Institute for biomedical research erschienen ist, sondern auch wegen eines Herausgebers der FAZ, Frank Schirrmacher, der für seine reaktionären Ansichten über die Frauenrolle (zurück an den Herd) in der Gesellschaft bekannt ist, (2006 erschien sein Buch Minimum. Der Titel verweist auf Schirrmachers Analyse der Folgen der Auflösung der Familie als „Keimzelle der Gesellschaft“ und damit der Schrumpfung sozialer Beziehungen auf ein Minimum.)
und dafür auch kritisiert wird.
Dass ewig Gestrige immun gegen Kritik sind, beweist nicht nur er bestens.

Dr. Hildegard Kaulen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung:

Mann auf der Überholspur.
Das männliche Geschlechtschromosom galt lange Zeit als mickriger Zwerg unter den Chromosomen. In den vergangenen dreihundert Millionen Jahren radikal geschrumpft und nur noch im Besitz von drei Prozent seiner ursprünglichen Gene, schien es für diesen Garanten der Männlichkeit nur noch einen Weg zu geben, weitere empfindliche Einbußen zu vermeiden: den Stillstand. Einige Wissenschaftler prophezeiten sogar, dass das Y-Chromosom in zehn bis zwanzig Millionen Jahren gänzlich verkümmert sein könnte. Dass diese Sichtweise grundlegend falsch ist, haben jetzt Forscher vom Whitehead Institute of Biomedical Research in Cambridge (Massachusetts) in einer Arbeit gezeigt, die in der Online-Ausgabe der Zeitschrift „Nature“ (doi:10.1038/nature 08700) erschienen ist.

Das Y-Chromosom ist der Teil des Genoms, der sich am schnellsten und am radikalsten weiterentwickelt. So unterscheidet sich das Y-Chromosom eines Mannes von dem eines Schimpansen – unserem nächsten Verwandten – in einem Drittel der Sequenzen. Die beiden Genome weichen dagegen nur in etwas mehr als einem Prozent voneinander ab, so dass das männliche Geschlechtschromosom eine Insel der Verschiedenheit in einem Meer der Gleichheit ist. Nach der herkömmlichen Geschwindigkeit für den genetischen Wandel hätte sich dieser dramatische Unterschied erst in 310 Millionen Jahren aufbauen dürfen. Das ist die genetische Distanz zwischen Mensch und Huhn. Die Entwicklungslinien von Mensch und Schimpanse haben sich aber erst vor sechs Millionen Jahren getrennt.

Quelle & weiterlesen

Nun, wir sind keine Schimpansen und Tiervergleiche können die Absicht des Artikels auch nicht verheimlichen. Glaube niemals Artikeln, die du nicht selbst gefälscht hast. 😉
Lese auch:
Die Welt verändern – ohne die Macht zu übernehmen

Eines ist allerdings so klar wie Quellwasser:
Wir Frauen sind keine missratenen Männer, wie es Thomas von Aquin behauptet hat,
sondern genau das Gegenteil, ist der Fall: Männer sind missratene Frauen. ROFL 😀

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Selektion durch patentiertes Sperma…

Meine Senf: Als Gott den Menschen nach seinem Vorbild schuf, hat er offensichtlich vergessen, dem Mann auch seinen göttlichen Verstand zu geben. Wäre die logische Schlussfolgerung, wenn impotente Männer Gott nicht selbst erfunden hätten. Bleibt die Frage: Haben sie jemals Verstand gehabt, und wenn ja, wer hat ihnen den geklaut?

Für das Schimpansen-Patent wurden die Tiere gentechnisch so verändert, dass sie an Epilepsie erkrankten. Bild: dpa

Biotechnologie-Forschung.

Die Pharmaindustrie hat Schimpansen, menschliche Samenzellen und Gene von Krebskranken patentieren lassen. Das schade Tieren und Patienten, kritisieren Aktivisten.

BERLIN taz | Das Europäische Patentamt hat unter anderem Patente auf menschliches Sperma, Schimpansen und Gene von Krebspatienten erteilt. Das geht aus der Studie „Schwarze Liste europäischer Biotech-Patente“ hervor, die der Verein Testbiotech und die Initiative „Kein Patent auf Leben!“ am Montag veröffentlicht haben. Die Beispiele zeigten, wie ethisch fragwürdig das europäische Patentrecht sei. Patente berechtigen nur deren Inhaber dazu, eine Erfindung zu vermarkten. Weiterlesen -> taz online

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Klischee Opfer…

Anlass meines Senfs: Mädchenmannschaft

Die Massenmedien suggerieren mit Vorliebe das Klischee, dass Frauen NUR Opfer sind, weil ihrem Wesen Gewalt fremd sein soll. Dass das nicht stimmt, belegt bspw. die Französische Revolution in der Frauen Seite an Seite mit Männern gekämpft haben, und zwar nicht mit Kochlöffeln sondern wie die Männer mit Waffen.
Die RAF bestand auch nicht nur aus Männern.

Mal abgesehen von militanter Gewalt ist auch Passives dulden derselbigen Gewalt.
Nazi Deutschland war bspw. auch kein reiner Männerstaat, daran haben sich auch Frauen beteiligt sowie in allen Diktaturen. Dass jetzt über eine militante Rechtsextremistin gestaunt wird, und dass ihr Liebesleben offenbar daran das Interessanteste ist, ist an Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten. Video: Rechtsradikale Frauen

Offensichtlich taumelt die Männerwelt zwischen den geliebten Klischees „Frauen sind nur Opfer“ sowie „Frauen sind nur liebliche Wesen“ hin und her. Klischee „Pflegeleicht“ lässt schön grüßen. Frauen mit Klischees zu stigmatisieren hat nämlich vor allem den angenehmen Effekt, sich überlegen fühlen zu können.
Pervers, aber nichts anderes sind männlich dominierte Gesellschaften.

Wenn Dummheit getötet werden könnte, wäre ich nach wenigen Stunden eine Massenmörderin.

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Weibliche Wirklichkeit – Frauen in der Männerwelt…

Sind alle Frauen Feministinnen?
Ja und nein. Ja im Sinne des lateinischen Wortstamms „femina“, das ja „Frau“ bedeutet. Nein im Sinne von Feminismus, den es an sich ja gar nicht gibt, sondern nur als theoretischer Begriff, der zum ersten Mal in den Schriften des französischen Sozialphilosophen Charles Fourier (1772-1837) erwähnt wurde. Fourier verstand darunter den Grad der Befreiung der Frau als Maßstab von gesellschaftlicher Entwicklung. Feminismus # Chronik – Geschichte der Frauen # Frauenrechte.

Sowohl die im Laufe der Zeit entstandenen unterschiedlichen feministischen Theorien als auch die sich daraus entwickelnden politischen Bewegungen dienen dem gemeinsamen Ziel für alle Frauen die Gleichberechtigung, Menschenwürde und Entscheidungsfreiheit sowie Selbstbestimmung zu erreichen. Nicht weniger aber auch nicht mehr. Denn wie das Ziel erreicht werden kann, sieht überspitzt gesagt jede Frau anders. Und das ist gut so, weil dadurch eine größere potenzielle Kraft für Veränderungen besteht, als sie m.E.n. Organisationen mit ihren Manifesten haben können.

Deswegen kann von einem Ismus nicht wirklich die Rede sein. Und es ist heutzutage auch keine Sammelbezeichnung für heterogene Konzepte mehr, die am Anfang die Rechte und Interessen von Frauen innerhalb des männlich dominierten Systems thematisierten. Zumal Heteronormativität nur zur Erhaltung männlicher Dominanz dient. Zu nichts anderem dient auch der heutzutage oft gehörte Mythos über die Wichtigkeit des biologischen Vaters. Nichts weiter als biologistischer Kack-Scheiß.

Denn dass ein sozialer Vater nicht dasselbe für ein Kind erreichen kann, bedarf nach wie vor des Beweises. Alleinerziehende Mütter liefern dagegen den Beweis, dass es auch gänzlich ohne Vater geht. Was den biologistischen Kack-Scheiß noch offensichtlicher zum Mittel zur Erhaltung der männlichen Dominanz macht.

Bspw. Frankreich: Einerseits hat der französische Staat längst die „Nützlichkeit“ alleinerziehender Mütter erkannt und unterstützt sie „vorbildlich“. Allerdings nicht selbstlos, denn für den Erhalt des Staates sind Kinder noch wichtiger, als für die Erzeuger selbst.
Andererseits ist keine Frau erst eine Frau, nachdem sie ein Kind bekommen hat.
Es kann auch nicht der Sinn unseres Lebens sein, Männern Puderzucker ins Arschloch
zu blasen, nur weil wir Frauen sind. Heutzutage kann kein Mann uns Frauen mehr bieten, als das, was wir selbst erreichen können.

Kurzum: Wir sind nicht Frauen, weil wir bestimmte Eigenschaften haben, sondern wir haben Eigenschaften, und eine davon ist unser weibliches Geschlecht. Niemand braucht sich an irgendeinen Lebensplan zu halten, der nur abhängig davon ist, was sich zwischen den Beinen befindet. (Zitat aus dem Buch „Wir Alphamädchen“)

Dass ich den Mainstreamfeminismus radikal ablehne, hat vor allem damit zu tun,
dass jedes Partizipieren <- zweiter Absatz) mit der männlich dominierten Gesellschaft dieselbige erhält. Privilegien sind mit die besten Korruptionsmittel.

Da diese Gesellschaft aber so konzipiert ist, sodass nur die Interessen von Männern erfüllt werden, ergibt die Tatsache, dass das Ziel Gleichberechtigung, Menschenwürde und Entscheidungsfreiheit sowie Selbstbestimmung zu erreichen nicht verwirklicht werden kann. Bspw. nützt die Quotenregelung bestenfalls nur zur Profitsteigerung. Denn das die Quotenfrauen das gleiche Gehalt bekommen, wie ihre männlichen Kollegen, gehört ins Reich der Märchen.

Demzufolge kann das Ziel m.E. nur durch einen Systemwechsel erreicht werden.
Und erst in diesem Prozess können gleichberechtigte Frauen wie Männer ein neues Gesellschaftssystem entwickeln. Alles andere halte ich für vergeudete Zeit,
die wir schon fast nicht mehr haben. Zumal Antifeministen versuchen auf allen gesellschaftlichen Ebenen zu bremsen ist es angebracht zu handeln, anstatt sich mit unsinnigen Grabenkämpfen selbst zu schwächen. Ihre absurden Gender-Diskurse haben mit dem Anliegen von uns Frauen so viel zu tun, wie ein Fahrrad mit einem Kamel.

Dem Neoliberalismus verdanken wir die Globalisierung, die nur ein neues Kleid für den faschistischen Imperialismus vergangener Tage ist. Aber dadurch werden auch die Probleme die Frauen in der sogenannten Dritten Welt haben die unseren.

Denn es kann nicht sein, dass wir nur deren angebautes Gemüse etc. essen, die Klamotten tragen, die sie für einen Hungerlohn nähen usw. usf. aber sie mit den dort herrschenden gesellschaftlichen Frauenproblemen alleine lassen.

In einigen afrikanischen Ländern werden kleine Mädchen nach wie vor geschlechtlich verstümmelt, weil sie später kein Mann unverstümmelt heiratet. Davon sind schon ca. 140.000 Millionen Frauen betroffen und jeden Tag kommen 2.000 hinzu.

Mir ist kein Fall bekannt, wo einem Mann aus demselben Grund die Eichel entfernt wurde. Die Zirkumzision bei Männern ist damit überhaupt nicht zu vergleichen, sie erfolgt aus rituellen religiösen oder/und aus hygienischen Gründen, Letzteres vor allem dort, wo Wassermangel herrscht.

Fazit:
Männer müssten endlich mal begreifen, dass sie ihre Minderwertigkeitskomplexe weder durch perverse Geschlechtsverstümmelungen noch durch andere Gewalt,
in welcher Form auch immer
, auflösen können, sondern nur durch das in Frage stellen ihres absurden uralten Männlichkeitsbildes.
Auf dem Kalender steht 2011 und nicht 3.000 vor Christus.

Luce Irigaray – „Welt teilen“Weibliche Wirklichkeit – Frauen in der Männerwelt

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Männer und der Masochismus…

Mein Senf: Frauen, die dem obskuren Statusdenken der Männer auf den Leim gegangen sind, haben sich definitiv blenden lassen. Denn derjenige der unterdrückt, sucht offenbar dasselbe. Das beweist u. a. auch diese überraschend realistische Erkenntnis eines Mannes.

Zeichner: Roger Schmidt

Der Mann an sich ist zum Leiden geboren.
Dies zeichnet sich schon im Mutterleib ab, da erst einmal alle Embryonen weiblich sind. Später sortiert die Natur gefühlskalte und zum Masochismus neigende Geschöpfe aus.
Das werden dann männliche Kinder. Der Anteil männlicher Kinder übersteigt* den der weiblichen. Dabei wird wieder sehr anschaulich gezeigt, dass die Natur alles gut durchdacht hat. Es ist einleuchtend, schon wegen des Heilungsprozesses, die Welt mit mehr Masochisten als Sadisten zu bevölkern. * qed 😉

Schon beim Heranwachsen werden die männlichen Kinder einem täglichen Training ausgesetzt, es findet sich immer ein älterer Artgenosse, der Frust und Wut an jemandem auslassen muss. Der Masochismus hat sein erstes Opfer. Da der Menschann sich bekanntlich an alles gewöhnt, und wenn es dann Gewohnheit wird, sogar Gefallen daran findet. Spätestens in der Pubertät bricht der Masochismus vollkommen durch, die sexuellen Fantasien drehen sich ständig um Mädchen, die unerreichbar sind.
Die Schmerzen bei der Dauererektion werden zur lieben Gewohnheit, so wie das Gefühl ungenügend zu sein.

Irgendwann ist auch die Pubertät Vergangenheit, die unerreichbaren Mädchen sind nun Frauen. Jetzt dürfen sie auch endlich ran. Das ist in der Realität viel schlechter als in der Fantasie. Und für seine Gewohnheit braucht Mann den Schmerz. Also fängt Mann an sich zu prügeln und erlebt einen neuen Rausch der Schmerzen, dem Masochismus ist genüge getan. Leider geht auch diese Zeit viel zu schnell vorbei, denn die blauen Augen und gebrochenen Nasen sind bei der Jobsuche hinderlich. Der richtige Job bringt viele Männer dazu, den Schlägereien abzuschwören, denn der seelische Schmerz durch ständiges Beschimpfen durch den Chef und die Speichelleckerei sind ebenso schön und erfüllend.
Der Masochismus lebt tief in dem Mann weiter und macht ihn glücklich.

Leider hat der Chef niemanden, der ihm diesem Schmerz zufügt und so ist er verbittert, weil er die Schmerzen entbehren muss. Dieser hat nun zwei Wahlmöglichkeiten: er treibt Sport bis zum Rande der Erschöpfung, bis sich alle Muskeln verkrampfen oder er holt sich Hilfe vom anderen Teil der Menschheit. Der Gang zur Domina ist seine letzte Rettung, der Schmerz und die Erniedrigung versetzen ihn in glückliche Kindertage. Nun hat er wieder die Kraft weiter zu machen, er gibt sein Fachwissen nun auch gerne an Untergebene weiter. Der Kreislauf ist geschlossen. Quelle

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Das Phänomen Sex & Gewalt kommt nur in männlich dominierten Gesellschaften vor.

Die Erklärungen dafür liefern meistens Wissenschaftler_innen, die nicht auf einem anderen Planeten eine dem Individuum gerechte Sozialisierung genossen haben.

Oder anders; auch ihnen wurde die systemgerechte Sozialisierung männlich dominierter Gesellschaften (im Folgendem kurz -> System) sowohl an den Kopf als auch zwischen die Beine geklatscht. Dazu gesellt sich die Tatsache, dass auch sie, so wie wir alle auch, nur subjektiv wahrnehmen können.

Demzufolge können alle aber auch wirklich alle noch so schlüssig scheinenden Erklärungen über Sex & Gewalt auch falsch sein.
Da es leider nur wenige Wissenschaftler_innen gibt, die mehr oder weniger vom System unabhängig sind, macht eine Erklärungssuche nicht einfacher. Denn sie findet frau nicht auf den Titelseiten der Medien und ihre Bücher werden nur sehr sehr selten Bestseller. Damit ich trotzdem Erklärungen nicht auf den Leim gehe, benutze ich den Filter -> „Systemkonform“. Alles, was dem entspricht, landet auf meiner virtuellen Müllhalde. *klatschwech*

Dort ist auch die m.E. viel zu lange gültige These gelandet, die besagte, dass Vergewaltigung nur mit Macht aber nichts mit Sex zu tun hat.
In, sagen wir mal abgeschwächter Form, wird mittlerweile der erzwungene Sex in zweiter Linie als einen Lustgewinn anerkannt. Ein Schritt in die richtige Richtung?

Nicht wirklich, denn erstens; wer will entscheiden, ob es nur in zweiter Linie war?
Zweitens ändert es ja nichts daran, dass es als Lustgewinn anerkannt wird.
Das stinkt nach Verharmlosung, die wohl nur die Tatsache herunterspielen soll,
dass sexuelle Lust immer eine Rolle spielt.

Vor allem aber sind „nur“ Machtgelüste wesentlich einfacher zu befriedigen.
Dafür eignet sich ja jeder, den der Täter für schwächer hält. Und hat obendrein den „Vorteil“, nicht als Vergewaltiger verurteilt zu werden. Zumal für Triebtäter die sowieso akzeptierte männliche Gewalt nicht als strafmildernd gilt.

Auf welchen schwachen Füßen die alte These stand, verdeutlicht ja auch das Video im vorherigen Artikel. Die Frauen stehen von vornherein als schwächer fest. Haben laut ihren Aussagen auch Angst davor, selber Gewalt anzuwenden. Das prädestiniert sie zwar dafür an ihnen Machtgelüste gewaltsam zu befriedigen, aber nicht zwingend um sie ohne sexuelle Lust auch zu vergewaltigen.

Da es keine Regel ohne Ausnahme gibt, gilt das auch für beide Thesen. Folglich könnten nur die Täter bestätigen, welche These stimmt oder eben nicht. Das hat allerdings den oben schon genannten Nachteil als Triebtäter härter bestraft zu werden, als einer der mit Gewalt nur seine Machtgelüste befriedigt.  Welche These der Täter bei Unstimmigkeiten bestätigt, ergibt sich von selbst. Dem Irrsinn, dass das Opfer zum Täter wird,
wäre damit auch Tür und Tor geöffnet.

Wie auch immer, für mich ist jedenfalls die These, dass es Vergewaltigungen ohne sexuelle Lust nicht gibt, schlüssiger.

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Albtraum Vergewaltigung – Deutschlands Frauen wehren sich…

Dass das notwendig ist, ist die Bankrotterklärung der männlich dominierten Gesellschaft.
Bei 0:15 wird es auf den Punkt gebracht: Die komplette Schuld liegt beim Angreifer, wenn die Frau etwas nicht will, hat ein anderer das nicht zu tun. Punkt aus.

Anmerkung: Das Thema hat nichts mit Gewalt gegen Männer zu tun.
Und auch nicht, wie der Justizapparat mit Vergewaltigungen umgeht.
Kommentare, die das weiterhin ignorieren, lösche ich.

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15.000 Frauen wählen deutsche Männer als schlechteste Liebhaber der Welt…

Mein Senf: Woran mag das liegen? Biologistisch betrachtet könnte es sein, dass
dem Trümmerhaufen Y-Chromosom auch das Hygiene-Gen abhandengekommen ist.
Verdammte Biologie – äh – Evolution aber auch.

Bei einer großangelegten Umfrage der Webseite www.OnePoll.com haben mehr als 15.000 Frauen die Deutschen Männer zu den schlechtesten Liebhabern der Welt gewählt. Dabei wurden den Männern von den Frauen so verschiedenen Eigenschaften wie stinkig, faul, zu laut, zu dominant usw. verpasst bzw. zugeordnet.

Liste der 10 Länder der schlechtesten Liebhaber der Welt:

1. Deutschland (zu stinkig, übelriechend) – Germany (too smelly)
2. England (zu faul) – England (too lazy)
3. Schweden (zu schnell!) – Sweden (too quick)
4. Holland (zu dominant) – Holland (too dominating)
5. Amerika (zu dominant) – America (too dominating)
6. Griechenland (zu schmalzig) – (Greece (too lovey-dovey)
7. Wales (zu egoistisch) – Wales (too selfish)
8. Schottland (zu laut) – Scotland (too loud)
9. Türkei (zu verschwitzt) – Turkey (too sweaty)
10. Russland (zu haarig) – Russia (too hairy)

Ein Sprecher von http://www.OnePoll.com sagte zum Ergebnis:

Die Resultate sind für die Männer ein ‚Aha-Erlebnis’ und sollten diese zu einer Änderung ihres Verhaltens anregen. Frauen können sich an dieser Umfrage orientieren und zum Beispiel bei Reisen die LISTE DER SCHLECHTESTEN LIEBHABER zu Rate ziehen, bevor sie sich in ein Liebesabenteuer stürzen.

Noch besser ist es natürlich, wenn sich die Damen gleich an den Männern mit den besten ‘Steherqualitäten’ und der ‘größten Ausdauer’ orientieren würden.

Liste der besten Liebhaber der Welt:

1. Spain
2. Brazil
3. Italy
4. France
5. Ireland
6. South Africa
7. Australia
8. New Zealand
9. Denmark
10. Canada

Quelle

PS. Über Hygiene verlieren die obskuren PU Theoretiker auch kein Wort.

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Die Wahrheit über „Technik“…

Dass in Diskussionen oft die Überlegenheit unserer Kultur ob der Technik als Argument genannt wird, liegt wohl an der Unfähigkeit eine simple Nutzen-Schadens-Gleichung zu erstellen. Das 1 x 1 würde dafür reichen, dass es trotzdem nicht gemacht wird, kann nur an mangelnder Intelligenz liegen. Würde für die Anwendung der Technik das Kriterium Umwelttauglichkeit gelten, dann würden bei uns sozusagen die Lichter ausgehen und die Verschrottung für bspw. Autos, Mopeds etc. gigantische Ausmaße haben. Ganz zu schweigen von dem ganzen Schrott den die Rüstungsindustrie herstellt. Kriegsschiffe, U-Boote, Raketen, Atombomben, Panzer usw. usf. haben keinerlei Nutzen, schaden aber Menschen sowie die Umwelt in gigantischen Ausmaßen.

Afrikanische Länder würden von den tausenden von Tonnen Computerschrott verschont, der bei ihnen einfach in die Landschaft gekippt wird, weil bei uns ein umweltschonendes Recycling zu teuer ist. Die Ozeane würden sauber bleiben, weil die giftigen Substanzen nicht mehr produziert werden dürften, die einfach im Meer versenkt werden, weil es billiger ist, als sie umweltschonend zu entsorgen. Und nicht zuletzt werden die Ressourcen mithilfe der angeblich so hoch überlegenen Technik noch schneller vernichtet.

Kurzum: Die Technik ist nichts weiter als ein gigantischer Schwindel, genauso wie es männlich dominierte Gesellschaften sind. Technik ist weder ein Indiz für Kultur noch für Intelligenz, genau das Gegenteil ist der Fall, denn der Schaden übertrifft den Nutzen bei weitem.

Ich hab den Verstand kotzen gesehen.

PS. Dieses Überlegenheits-Gelaber kaschiert einerseits Rassismus sowie Nationalismus andererseits wird es zur eigenen Erhöhung benutzt, denn keiner der Diskutanten hat auch nur das winzigste Teilchen von der Technik erfunden.
Es folgt der gleichen Verhaltensstruktur von Fans, die nicht ihren Star sondern sich selbst ob ihrer eigenen Bedeutungslosigkeit anhimmeln.

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